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Dauerhafte Tempomessung an Wiedensahler Straße

Zahl der Lkw hat sich verdoppelt Dauerhafte Tempomessung an Wiedensahler Straße

Der Verkehr hat zugenommen, aber die Fahrer halten sich weitestgehend an die Geschwindigkeitsbeschränkungen. Das ist das Ergebnis einer Geschwindigkeitsmessung an der Wiedensahler Straße (L372) in Niedernwöhren. Die Durchschnittsgeschwindigkeit in dem gemessenen Bereich lag bei 56 Stundenkilometern.

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NIEDERNWÖHREN. Für die Zeit vom 5. bis 19. September hatte die Gemeinde Niedernwöhren das Geschwindigkeitsmessgerät des Landkreises ausgeliehen, um es an der Wiedensahler Straße in Höhe des Kreisverkehrs aufzustellen. Zur Überraschung von Bürgermeister Thomas Bachmann (SPD) sowie den übrigen Mitgliedern des Ausschusses für Ortsentwicklung hat sich gezeigt: „Subjektives Empfinden und objektive Messwerte gehen auseinander“, wie Gemeindedirektor Sebastian Kühn erklärte.

85 Prozent der Fahrzeuge fahren maximal 66 Kilometer pro Stunde. Die gemessene Höchstgeschwindigkeit lag dennoch bei 147 Stundenkilometern in der Ortschaft. „Solche Spitzenwerte machen mir Angst“, sagte Friedrich Liebrecht (SPD).

400 Autos täglich mehr

 Aus der Erhebung des Verkehrsaufkommens, welche die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr alle fünf Jahre vornimmt, geht hervor, dass die Zahl der durchschnittlich auf der L372 fahrenden Autos von täglich rund 5200 im Jahr 2005 innerhalb von fünf Jahren auf 5600 gestiegen ist. Die Zahl der Lastwagen hat sich von 2005 bis 2010 auf rund 200 täglich sogar verdoppelt.

 Die Zahlen für 2015 stehen noch aus. Laut Schätzung des Gemeindedirektors dürften mittlerweile täglich etwa 7000 Fahrzeuge über die Wiedensahler Straße rollen. Daher hat sich der Ausschuss für Ortsentwicklung dafür ausgesprochen, die Messung zu wiederholen, ohne dass den Fahrern ihre Geschwindigkeit angezeigt wird.

Zudem soll nach dem Willen des Ausschusses ein Geschwindigkeitsmessgerät fest an der Ortseinfahrt auf der Wiedensahler Straßeinstalliert werden, das die Stundenkilometer offen anzeigt. Damit will das Gremium erreichen, dass Autofahrer sensibilisiert werden und sich an die Ortsgeschwindigkeit von 50 Stundenkilometern halten. Zudem soll vor der Grundschule und vor dem Kindergarten Tempo 30 eingeführt werden. tbh

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