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Diskussion um Straßenausbau vertagt

Niedernwöhren / Ortsrat Diskussion um Straßenausbau vertagt

Im Niedernwöhrener Gemeinderat hat es eine Umbesetzung gegeben. Ratsfrau Claudia Herr (SPD) hat aus beruflichen Gründen ihr Mandat niedergelegt. Für sie rückt Andreas Buddensiek (SPD) nach. Den Nachrücker hat der Gemeinderat bei seiner Sitzung am Donnerstag bestätigt.

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Bürgermeister Thomas Bachmann (rechts) dankt Friedrich Wilharm für 40 Jahre Ratsarbeit.

Quelle: kil

Niedernwöhren (kil). Außerdem wurde die Erhöhung der Realsteuerhebesätze zum Jahresbeginn 2013 beschlossen. Mit acht Ja-Stimmen und drei Enthaltungen beschloss der Rat die Anpassung auf 320 Prozent für Grundsteuer A, B und die Gewerbesteuer. Den Antrag stellte Jürgen Weh (SPD).

Zudem stimmte der Rat den über- und außerplanmäßigen Ausgaben des Haushaltsjahres 2012 zu. Diese umfassen unter anderem die Kosten für die Sanierung des verschmierten Denkmals, das mit rund 3000 Euro etwa doppelt so hoch ausgefallen war, wie erwartet, erläuterte Gemeindedirektor Walter Hartmann. Weitere rund 3000 Euro hat die Gemeinde bei den Planungen für die Umgestaltung des alten Feuerwehrhauses in einen „Dorfmittelpunkt“ verloren, da in die Räumlichkeiten nun die Polizei gezogen ist.

Ein anderes Thema auf der Tagesordnung war der Ausbau der Sportplatzstraße und des Parkplatzes am „Alten Krug“, auch Potsdamer Platz genannt. Ursprünglich wollte man die Parkplatzsanierung im Rahmen der „Dorferneuerung“ durchführen, da dort aber derzeit keine Fördermittel zur Verfügung stünden, überlege man nun, ob man die gesamte Baumaßnahme verschieben oder auf die Fördermittel verzichten soll. Der Rat beschloss allerdings, dieses Thema zu vertagen und in den Fraktionen noch einmal zu beraten.

Außerdem hat der Rat mit zwei Gegenstimmen und neun Ja-Stimmen die Gewährung eines Zuschusses von 200 Euro für das Mädchen- und Frauenzentrum „Basta“ beschlossen.

Mit einem Plädoyer für Sicherheitswesten fing es an

So lange hat vor ihm wohl noch niemand im Rat der Gemeinde Niedernwöhren gesessen. Der 65-jährige Friedrich Wilharm (CDU) ist am Donnerstag für 40 Jahre in der Kommunalpolitik ausgezeichnet worden.
Seit dem 1. November 1972 ist er Mitglied im Gemeinderat. Von 1976 bis 1981 war er Bürgermeister von Niedernwöhren und danach immer wieder in stellvertretenden Positionen aktiv. Außerdem mischt er seit Jahren im Samtgemeinderat, in Ausschüssen und im Kreisrat mit. Und wenn es nach dem 65-Jährigen geht, „sitz ich zum 50-Jährigen immer noch hier“.

Zu den Meilensteinen, die er im Gemeinderat erlebt habe, zählen die Bildung der Samtgemeinde und die Kreisreform. Seinen ersten Erfolg konnte er 1972 gleich in der ersten Ratssitzung durchboxen, erinnert sich Wilharm. „Damals war die Gemeinde noch Träger der Feuerwehr“ und weil es zu dieser Zeit gerade einen Hofbrand im Ort gegeben hatte, nutzte das frisch gebackene Ratsmitglied die Chance, die sparsame Gemeinde zur Anschaffung von 20 Sicherheitsjacken für die Feuerwehr zu bewegen. „Mein erstes Erfolgserlebnis“.

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