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Erfolgreich für Gefahren sensibilisiert

SN-Aktion „Sicherer Schulweg“ Erfolgreich für Gefahren sensibilisiert

Die von den Schaumburger Nachrichten initiierte Aktion „Sicherer Schulweg“, mit der Kinder für die Gefahren im Straßenverkehr sensibilisiert werden sollen, hat am Mittwoch in der Samtgemeinde Niedernwöhren eine weitere Auflage erlebt.

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Im „Toten Winkel“ sind die Kinder für Lkw-Fahrer nicht zu sehen.

Quelle: ano

Meerbeck/Niedernwöhren.  Erneut konnte eine Vielzahl von Grundschülern aus allen vier Klassenstufen über die Risiken, die von motorisierten Verkehrsteilnehmern ausgehen, informiert werden. Der Schwerpunkt der Aktion bestand in einer Auseinandersetzung mit dem „Toten Winkel“ bei Lkw.

 Der traurige Hintergrund für das Projekt besteht in dem tragischen Unfalltod eines sieben Jahre alten Mädchens, das im Mai dieses Jahres an der Ecke Vornhäger Straße/Lauenhäger Straße von einem Lastwagen erfasst worden war und starb. Der Unglücksfall hatte eine Debatte über die Sicherheit in der Kreisstadt sowie den umliegenden Orten nach sich gezogen. Ihre Premiere hatte die Veranstaltung im nahegelegenen Nienstädt erlebt, 370 Kinder hatten mitgewirkt.

 Die Situation, gerade im Zusammenhang mit Lastkraftwagen, gestaltet sich trotz einiger Verbesserungen an den Fahrzeugen wie etwa dem Anbringen zusätzlicher Außenspiegel nach wie vor durchaus schwierig. Ferdinand Vyskocil, Vize-Chef der Kreisverkehrswacht Schaumburg, erklärte den Kindern: „Es gibt immer noch den toten Winkel, in dem der Fahrer eines Lastwagens euch gar nicht sehen kann. Da braucht es Vorsicht bei allen Beteiligten.“ Die Jungen und Mädchen, die zu Beginn einen kurzen Film als Einführung in das Thema gesehen hatten, verfolgten die Ausführungen mit großem Interesse und stiegen mit Begeisterung in die beiden bereit stehenden Vehikel. Matti-Paul aus der Delfinklasse der Meerbecker Grundschule: „Das war ganz toll.“ Lobende Worte fand an dieser Stelle auch Kristin Reffke, Klassenlehrerin der Marienkäferklasse: „Die angesprochene Problematik war den Kindern vorher so nicht bewusst. Durch die Aktion ist die Anschaulichkeit erhöht worden.“

 Nach dem Auftakt in Meerbeck ging es weiter in das benachbarte Niedernwöhren. Im Nachbarort warteten die Schüler und ihre Lehrer bereits gespannt auf die beiden großen Lkw. Die Heranwachsenden konnten es kaum erwarten, in die Fahrzeuge zu klettern. Die Resonanz seitens des Nachwuchses fiel auch da überaus positiv aus. So sagten Niklas, Leonie, Amelie, Kim und Julie, allesamt Schüler der Klasse 2a, beinahe einstimmig: „Es war super. Besonders toll fanden wir es, mal hinterm Lenkrad des Lastwagens zu sitzen.“

 Neben dieser Zeitung zählten die Molthahn Transporte GmbH, der Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen (GVN) sowie die Kreisverkehrswacht Schaumburg zu den Unterstützern der gestrigen Veranstaltung. Zu deren Zielsetzungen äußerte Harald Gast, Geschäftsführer im GVN: „Wir wollen die Schüler dazu bewegen, in dem Straßenverkehr vorsichtig, rücksichtsvoll zu sein. Dieses Anliegen lohnt sich schon bei Erstklässlern.“

 

Am Donnerstag findet das Programm „Toter Winkel“ an der Grundschule An der Bergkette in Obernwöhren statt.  ano

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