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Niedernwöhren Fachsimpeln im Spritzenhaus
Schaumburg Niedernwöhren Niedernwöhren Fachsimpeln im Spritzenhaus
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00:28 25.08.2014
 Katie Smith und Michael Jedamzik besprechen unterschiedliche Taktiken im Atemschutzeinsatz. Quelle: pr.
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Wiedensahl

Smith ist Mitglied im dortigen Handglockenchor. Eine Delegation besucht zurzeit die Wiedensahler Handglöckner.

 Smith hat die Gelegenheit genutzt und sich bei einer Stippvisite über Arbeit und Ausrüstung der Feuerwehr informiert und mit den deutschen Kollegen gefachsimpelt. Den Kontakt stellte Handglöckner und Feuerwehrmann Michael Jedamzik her.

 Eine Gemeinsamkeit ist, dass auch Katie Smith ihren Dienst in den USA ehrenamtlich verrichtet. Unterschiede gibt es aber in der Ausstattung. Zwar sei der Fahrzeugpark der dortigen Einheit „Triton Hose Company No.1“ sehr viel größer – er bestehe aus sechs großen Fahrzeugen und einem Oldtimer von 1928 –, die Ausstattung aber nicht unbedingt technisch besser, ist das Fazit des Besuchs der Amerikanerin. „Bei einer kurzen Geräteschau zeigte sich die US-Amerikanerin von simpler und ausfallsicherer Technik beeindruckt“, teilt Jedamzik, Pressesprecher der Wiedensahler Wehr, mit.

 So seien beispielsweise die Schlauchkörbe hierzulande wesentlich einfacher zu handhaben als jene in den Vereinigten Staaten. „Ich wünschte, wir hätten so etwas“, habe Smith geäußert. Große Unterschiede gebe es auch in der Sicherheit bei der Innenbrandbekämpfung unter schwerem Atemschutz. Die deutschen Einsatzkräfte überwachten diese strenger. Was die Strahlrohre betreffe, sei die USA den Deutschen aber um viele Jahre voraus. Deshalb nutze die Feuerwehr Wiedensahl auch ein Hohlstrahlrohr eines amerikanischen Herstellers.

 Ein gravierender Unterschied der Wehren ist das Hydrantennetz, das in dem weitläufigen Land nicht so gut ausgebaut sei wie in hiesigen Kommunen. Dies ist auch ein Grund für den größeren Fahrzeugpark. Denn die Feuerwehr führe ihr Löschwasser größtenteils selbst in den Tanklöschfahrzeugen mit. bab

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