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Feuerwehr beendet Lösch-Marathon

Brand in Wiehagen Feuerwehr beendet Lösch-Marathon

Rund 74 Stunden nach der ersten Alarmierung konnten die Feuerwehrleute ihren Einsatz auf dem Gelände des Raiffeisen-Landbundes in Wiehagen am späten Sonntagabend wieder beenden.

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Niedernwöhren. Am Donnerstagabend hatte eine Lagerhalle mit rund 1000 Tonnen Stroh gebrannt. Rund 250 Feuerwehrleute waren im Einsatz, um das Feuer zu löschen und erfolgreich zu verhindern, dass die Flammen auf die angrenzende Produktionshalle oder die benachbarte Baumgruppe übergreifen. Verletzt wurde während des Einsatzes niemand.

Wie Michael Jedamzik, Gemeindepressesprecher der Samtgemeindefeuerwehr, berichtet, hat der Brand den Einsatz von Feuerwehrkräften aus dem ganzen Landkreis und darüber hinaus gefordert. Zu Spitzenzeiten wurden in der Nacht auf Freitag mit zehn Feuerlöschkreiselpumpen über 15 parallele Leitungen mindestens 15000 Liter Löschwasser pro Minute aus dem Mittellandkanal gepumpt.

Feuerwehren löschen im Schichtbetrieb

Der Einsatz dauerte die ganze Nacht an. Auch an den folgenden Tagen arbeiteten die Feuerwehren im Schichtbetrieb, um das Stroh mit Baggern und anderen Geräten aus der Halle zu befördern und zu löschen. Dieser Vorgang beschäftigte die Einsatzgruppen noch das ganze Wochenende. Um das gesamte Stroh aus der Halle zu schaffen, musste auch ein Teil der ohnehin einsturzgefährdeten Halle abgerissen werden. Da durch die Räumungsarbeiten ständig wieder Sauerstoff an die unteren Schichten der Strohberge gelangte, flammten immer wieder Glutnester auf, schildert der Feuerwehrsprecher. Schließlich fluteten die Einsatzkräfte auch eine Förderanlage zwischen der Lager- und der Produktionshalle, um weitere Glutnester endgültig abzulöschen, heißt es.

Gegen 22 Uhr am Sonntag wurden die letzten Kräfte abgezogen und die Brandstelle abschließend mit einer Wärmebildkamera untersucht. Dabei wurden keine Brandnester mehr gefunden. Nun beginnt für die Feuerwehren die Nachbereitung des Einsatzes. kil

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