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Badewonne: Nach Februar weiter geöffnet Förderverein macht weiter

Der Förderverein Badewonne hat seine Meinung wieder geändert und will den Betrieb der Badewonne jetzt doch ohne weitere Frist über den 28. Februar hinaus fortführen.

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Der Förderverein will den Betrieb der Badewonne nun doch fortführen.

Quelle: Archiv

Niedernwöhren/Nordsehl.  Zur Begründung heißt es: „Auch wenn es zu diesem Zeitpunkt ein politisches Ja zur Zukunft noch nicht gibt“, so der Vorsitzende Rolf Wöbbeking, „wollen wir kurz vor Beginn des Bürgerbegehrens nicht die Türen zumachen, um die Zukunftschancen der Badewonne zu wahren“.

Wie berichtet, hat die Samtgemeinde das Bürgerbegehren für formal nicht zulässig erachtet. Nach Beratung mit der Samtgemeindeverwaltung haben die Initiatoren nun die Vorbereitungen für einen neuen Antrag in Angriff genommen. Die fehlenden Details, die die Verwaltung bemängelt hat, sind aus Sicht der Gruppe leicht einzuarbeiten. Bislang habe man extra auf Details verzichtet, um „der Politik und den Planern mehr Raum zu lassen“, berichtet die Meerbeckerin Utel Held von der Initiative.

Zur Kostendeckung habe man eine Kreditaufnahme empfohlen – das reicht der Samtgemeinde nicht. Es sollten darüberhinaus Vorschläge zur Finanzierung der jährlichen Zinsen und Tilgung gemacht werden, erklärt Held. Auch in diesem Punkt möchte die Gruppe der Verwaltung entgegenkommen. Allerdings soll es dabei nicht um eine Erhöhung von Kita-Gebühren oder Steuern gehen, heißt es.

„Die Vorschläge zur Finanzierung werden im Bereich und im Umfeld der Badewonne formuliert“, sodass es dem Rat freistehe, diese umzusetzen oder Alternativen zu entwerfen. Nach wie vor hofft die Bürgerinitiative allerdings „auf eine politische Lösung“. Zum wiederholten Mal habe man jetzt die Fraktionsvorsitzenden im Rat zum Dialog eingeladen.

Bis die formalen Voraussetzungen für das Begehren erfüllt sind, sammeln die Bürger weiter Ideen zur Unterstützung des Bades. Beim offenen Treffen in der „Alten Schule“ Niedernwöhren habe man viele Ideen gesammelt, sagt die Meerbeckerin. Auch Bewohner außerhalb der Samtgemeinde wollten helfen. Unter anderem sei der Vorschlag einer Spendensammlung zur Kostendeckung diskutiert worden.

Erste Ideen sollen bereits umgesetzt werden. Informationen dazu liegen bei der Badewonne, beim „Gänseblümchen“ Niedernwöhren und bei Meyer-Elektrotechnik in Wiedensahl aus. Das nächste Unterstützer-Treffen ist für den 5. März, 19 Uhr, geplant. Treffpunkt ist noch offen. kil

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