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Harmonische Hauptversammlung beim TuS Niedernwöhren

Drei Urgesteine geehrt Harmonische Hauptversammlung beim TuS Niedernwöhren

Trotz zwischenzeitlicher kleiner Misstöne hat der TuS Niedernwöhren am Freitagabend eine launige Hauptversammlung abgehalten. Vor allem der Rückblick auf den Neubeginn in der Nachkriegszeit ließ den heutigen Zustand des Vereins in goldenem Licht erstrahlen.

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 Haben noch andere Zeiten erlebt: Willy Dettmer (von links), Otto Mikesch und Gerhard Wiebking sind seit 70 Jahren im Verein.

Quelle: ber

Niedernwöhren. Auch wenn der TuS im vergangenen Jahr fünf Mitglieder verloren hat, ist er mit 1084 Anhängern der siebtgrößte Sportverein in Schaumburg. Zum Vergleich: 1946, im ersten Jahr nach dem Zweiten Weltkrieg, hatte der TuS 14 Mitglieder, von denen heute noch sieben leben. Ihre Ehrung für 70 Jahre Vereinszugehörigkeit nahmen immerhin drei von ihnen entgegen: Willy Dettmer, Otto Mikesch und Gerhard Wiebking.

Lustige Ansprache

 Seine Hochachtung sprach ihnen der für seine 60-jährige Mitgliedschaft geehrte Wilfried Ahnefeld aus. Der ehemalige Bundesliga-Profi von Hannover 96 erzählte, wie er früher zu den TuS-Sportlern aufgeblickt hatte, die sich noch im Mittelland-Kanal waschen mussten.

 In einer humorigen Ansprache warb Ahnefeld dafür, die Bedingungen für den Erwerb des Sportabzeichens zu ändern. „Bei uns im Verein sind viele alte Granaten, die fit genug sind. Aber sie können nicht schwimmen. Stattdessen sollten sie doch auch 20 Kilometer Radfahren dürfen oder vier Stunden Doppelkopf spielen.“

"Früher war nicht alles besser"

 Der Ehrenvorsitzende des Kreissportbundes lobte vor der Vorstandswahl die Arbeit des Vorsitzenden Günter Flies und seines Teams. Und Friedrich Meier machte klar: „Früher war nicht alles besser.“ Während in der Nachkriegszeit drei Jugendteams beim TuS trainierten, seien es heute 16. Dass der TuS sich zum siebtgrößten Sportverein in Schaumburg entwickelt habe, liege an seiner Vielfalt. Jeder – egal, wie alt oder jung – könne beim TuS zwischen einer Vielzahl von Sportarten wählen. „Früher konnte man neben Fußball noch turnen. Das war’s.“

 Nach den lobenden Worten überraschte es kaum, dass Flies – ebenso wie seine Vorstandskollegen Rainer Abitz (Stellvertreter), Claudia Liebrecht (Sportwartin), Ernst-Peter Blatt (Schriftführer), Andreas Tielker (Kassenwart) und Iris Schmidt (Geschäftsführerin) – erneut das Vertrauen der Mitglieder erhielten.

 Flies erklärte nach seiner Wiederwahl jedoch, in zwei Jahren nicht erneut antreten zu wollen. Bis dahin wird es ihm dann wohl auch noch gelingen, den bei der Versammlung entbrannten Streit um den dreckigen TuS-Bulli zu schlichten.ber

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