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Jagdgeld auf drei Euro pro Hektar gesenkt

Hülshagen / Jäger Jagdgeld auf drei Euro pro Hektar gesenkt

Die Jagdgenossenschaft Hülshagen hat den Grundeigentümern bei der Jahresversammlung am Freitagabend im Gasthaus Probst in Hülshagen statt der üblichen vier Euro nur drei Euro pro Hektar  ausgezahlt. Bis auf eine Gegenstimme stimmten alle anwesenden Mitglieder dieser Entscheidung des Vorstands zu.

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Streckenweise finden sich Verunreinigungen an der Hülse.

Quelle: Foto: svb

Der Grund für die Senkung des Jagdgeldes seien die hohen Ausgaben beispielsweise für den Schnatgang und die Versammlung, erklärte der Kassenwart, Heinz-Konrad Lübke. Auch das Wasserschifffahrtsamt bekomme einen festen Anteil.

Hülshagen (svb). Zurzeit würden die Ausgaben an den Rücklagen zehren, so Lübke, wobei 2500 Euro in der Kasse der Jagdgenossenschaft per Gesetz unangetastet bleiben müssen. Die Auszahlung von vier Euro sei derzeit einfach nicht möglich, wenn man für die Veranstaltungen keinen Beitrag pro Person erheben wolle.

Am Zustand der Bäche Holpe und Hülse, die durch Hülshagen fließen, wurde teils kontroverse Kritik geäußert. „Die Holpe ist streckenweise ein stehendes Gewässer“, gab der Vorsitzende Cord Barnewold zu. Auch die Hülse sei durch Verunreinigungen an einigen Stellen nur noch einen Meter breit.

Allerdings seien Weiden durch den zuständigen Abwasserverband Gehle-Holpe geköpft und ein umgestürzter Baum nach nur einem Tag  entfernt worden, meinte Barnewold, der sich mit dem Gesamtzustand der Bachläufe aber zufrieden zeigte. Nur ein Anwesender sagte, es sei  nichts geschehen und sehe an manchen Stellen noch genauso aus wie vorher.

Als überaus positiv bezeichnete der Vorsitzende die Tatsache, dass die Jagdgenossenschaft Hülshagen für die kommenden neun Jahre zwei Jagdpächter aus dem eigenen Ort gefunden habe. Jagdpächter Heinz Senne, der schon seit Jahren mit Wilfried Meyer gut zusammenarbeite, rückte ins zweite Glied zurück, wobei Meyer als erster Pächter für die nächsten neun Jahre der direkte Ansprechpartner der Jagdgenossen sei.

Die Strecke umfasste im vergangenen Berichtsjahr zehn Rehe, davon fünf Fallwild, fünf Hasen, neun Füchse, einen Fasan, acht Ringelenten, eine Graugans, fünf Stockenten, fünf Raben/Krähen, neun Marder, sieben Elstern und einen Waschbären.

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