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Klaus Seehausen ist tot

Niedernwöhren / Nachruf Klaus Seehausen ist tot

Niedernwöhrens Bürgermeister Klaus Seehausen ist am Donnerstag, 1. September gestorben. Eine ganze Gemeinde trauert. 20 Jahre lang war Klaus Seehausen Mitglied sowohl des Gemeinderats als auch des Samtgemeinderats Niedernwöhren. Seit 16 Jahren hatte er das Amt des Bürgermeisters der Gemeinde inne und sollte auch als Spitzenkandidat in die bevorstehende Gemeinderatswahl gehen. Außerdem gehörte der SPD-Politiker seit zehn Jahren dem Kreistag an.

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Klaus Seehausen †

„Klaus Seehausen war ein beliebter Politiker, der sich immer mit besonderem Engagement und ganzem Herzen für die Belange seiner Gemeinde, aber auch im Samtgemeinderat für die Samtgemeinde Niedernwöhren und im Kreistag für den Landkreis Schaumburg eingesetzt hat“, sagt Samtgemeindebürgermeister Fritz Anke. Für alle, die mit Klaus Seehausen zusammengearbeitet haben, sei sein plötzliches Ableben ein schwerer Verlust.

Als „großen Schock“ bewertet Friedrich Wilharm, Sprecher der CDU-Fraktion im Gemeinderat Niedernwöhren, den Tod des langjährigen Weggefährten. „Ich habe an Klaus Seehausen von Anfang an geschätzt, dass er ein sehr sachlicher Mensch ist, der keine Parteipolitik gemacht hat. Er war überzeugter Niedernwöhrener und wollte etwas für die Gemeinde tun“, so Wilharm, der in ständigem Austausch mit Klaus Seehausen gestanden hat. Die Zusammenarbeit sei auf einer Wellenlänge erfolgt. Zu den Errungenschaften Klaus Seehausens zählt Wilharm die Dorferneuerung und den gerade fertiggestellten Kreisel. Außerdem sei er dafür mitverantwortlich, dass die Gemeinde schuldenfrei ist.

„Ich habe Klaus Seehausen immer als freundlichen, zuvorkommenden Menschen erlebt, der sich bescheiden, aber in seinen politischen Anliegen immer engagiert, hochkompetent und durchsetzungsstark für die Belange der von ihm vertretenen Bürger eingesetzt hat“, so SPD-Unterbezirks-Vorsitzender Karsten Becker. Klaus Seehausen habe Politik aus Überzeugung betrieben.

Für Eckhard Ilsemann, SPD-Fraktionsvorsitzender im Kreistag, war Klaus Seehausens „menschliche Art, sich den Dingen zu nähern“, besonders beeindruckend. Ideologie sei nie sein Ding gewesen, stattdessen habe stets die Sache im Vordergrund gestanden. „Ich bin dankbar für die Jahre, die wir zusammengearbeitet haben“, so Ilsemann. Die Harmonie in der SPD/FDP-Gruppe sei auch das Verdienst Klaus Seehausens.

Der überraschende Tod des Bürgermeisters hat die Gemeinde in einen Schockzustand versetzt. Das Erntefest am kommenden Wochenende wurde ebenso abgesagt wie die Fußballspiele am vergangenen Wochenende. Auch sämtliche Wahlkampfaktionen bis zum 11. September fallen aus. Die Trauerfeier ist am Freitag, 9. September, 11 Uhr, in der St.-Bartholomäus-Kirche in Meerbeck.

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