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Lehrreiche Landsommertour

Historisches Niedernwöhren Lehrreiche Landsommertour

Im Rahmen der Gästeführungen im Schaumburger Landsommer hat sich Niedernwöhren von seiner historischen Seite gezeigt. Auf dem Programm standen die Entwicklung und Geschichte des Hagenhufendorfs mit einem kleinen Rundgang und die Ausstellung des Seemannsvereins sowie Arbeit und Leben der Heringsfänger.

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In kleiner Runde begibt sich die Landsommer-Gruppe auf eine Reise in die Vergangenheit.

Quelle: bab

NIEDERNWÖHREN. „Wir hätten durchaus mehr Zuspruch erwartet“, sagte der stellvertretende Vorsitzende des Seemannsvereins Niedernwöhren, Dieter Fischer, der zusammen mit Ausstellungsleiter Heinrich Klein zwei Teilnehmer aus Stadthagen und einen aus Rosenhagen begrüßte sowie ein weiteres Vereinsmitglied. Dadurch hatten Klein und Fischer aber genug Kapazitäten, mit ihren Besuchern ins Gespräch zu kommen und jede einzelne Frage detailliert zu beantworten. Sie warteten dabei mit interessanten Aspekten zur Niedernwöhrener Geschichte auf.

Markante Siedlungstruktur

So sei es auf den ersten Blick nicht erkennbar, dass es sich bei Niedernwöhren, erstmals erwähnt im Jahr 1332, um ein Hagenhufendorf handelt, wie Fischer an der Siedlungsstruktur erklärte. Diese schlängeln sich nämlich normalerweise zwischen einem Bach und einer Straße entlang, und gegenüber jedem Gehöft liegen die zugehörigen Äcker, die sogenannten Hufe. Dies sei auch bei der ersten Besiedlung von Niedernwöhren so gewesen, bloß ohne Bach, weist Fischer anhand der ersten Besiedlung an der heutigen Dorfstraße nach. Der Nachbarort Meerbeck hingegen sei ein Haufendorf.

Mehr Rechte und Freiheit

Der wesentliche Unterschied: „Die Bauern in Niedernwöhren hatten mehr Rechte und Freiheit“, berichtete Fischer, darunter auch das Erbrecht. Die Bauern waren Eigentümer der Schläge, die sie bewirtschafteten. In Meerbeck seien sie Leibeigene des Fürsten gewesen. In Sachen Klerus, Adel und Bauern hatte Fischer noch viele Interessante Geschichten zu erzählen und startete mit den Gästen zu einer Besichtigung der Dorfstraße.

Nach dem Rundgang wurde die Ausstellung des Seemannsvereins in der Alten Schule vorgestellt. Klein, der zehn Jahre lang selbst als Heringsfänger gearbeitet hatte, hatte eben soviel Wissenswertes über die Tradition der Seeleute aus Niedernwöhren und Umgebung zu berichten. bab

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