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Mädchen haben die Ruhe weg

Niedernwöhren / Grundschule Mädchen haben die Ruhe weg

Mindestens so kreativ wie Modeschöpfer Karl Lagerfeld sind die 30 Jungen und Mädchen beim T-Shirt-Gestalten in der Grundschule Niedernwöhren gewesen. Reihenweise entstanden bunt verzierte Unikate, die zu Hause in den Kleiderschränken sicherlich Ehrenplätze erhalten werden.

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Nele Zander (links) und Lisa Knier haben T-Shirts ihrer Papas zum bunten Verzieren mitgebracht. © gus

Niedernwöhren (gus). Unter der Regie Sonja Weigmann-Althoffs und Lukas Blatts, die zum Personal der Ferienbetreuung in der Samtgemeinde Niedernwöhren zählen, bedruckten die Grundschüler zunächst zur Probe jeweils ein Stück Stoff, um sich mit der Textilfarbe, den Pinseln und den Stempeln, die bereitlagen, vertraut zu machen. Dann wurde es ernst, die von daheim mitgebrachten „Blanko-Shirts“ kamen auf die Tische.

Weigmann-Althoff machte eine Beobachtung: Die Jungen hatten es mit dem Fertigstellen ihrer T-Shirts wesentlich eiliger als die Mädchen, die nach Ansicht der Betreuerin auch kreativer waren. Als die Jungen schon sämtlich auf dem Schulhof tobten und die zuletzt rare Sonne genossen, saßen die meisten Mädchen noch konzentriert über ihre Schöpfungen gebeugt und machten sich Gedanken darüber, welches Design sie den Kleidungsstücken noch verpassen sollten.

Jennifer und Lara hatten sich für einen kessen Spruch entschieden: „Sonst noch Fragen?“ stand auf der Vorderseite ihrer Hemden. Diese zog Weigmann-Althoff zum Trocknen auf einen Kleiderbügel, denn die Mädchen wollten später noch „Ferienspaß 2011“ auf die Rückseite malen.

Während Lisa ihr T-Shirt beinahe filigran mit Stempeln in allen verfügbaren Farben verzierte, setzte Tischnachbarin Nele auf großflächige Farbelemente. Ein Pferd malte sie auf die Mitte des Shirts, das sie von ihrem Papa bekommen hatte. „Ich reite bei Schierloh in Niedernwöhren“, erklärte das Mädchen. Ihr gegenüber saß Lisa-Katharina, die dasselbe Hobby pflegt, allerdings in Meerbeck. Kein Wunder, dass auch sie ihr Hemd mit einem Reittier versah.

Nach dem Trocknen konnten die Jungen und Mädchen ihre Mode-Schöpfungen allerdings noch nicht anprobieren. Davor mussten die T-Shirts nämlich noch heiß gebügelt werden, um die Farbe zu konservieren.

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