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Neubau nach Brand

Raiffeisen-Landbund Neubau nach Brand

Fast zehn Monate ist es her, dass die große Lagerhalle auf dem Gelände des Raiffeisen Landbundes in Niedernwöhren abgebrannt ist. Jetzt wird die Halle wieder aufgebaut.

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Die neue Raiffeisen-Halle wird dort wieder aufgebaut, wo 2016 das alte Lager abgebrannt ist.

Quelle: kil

NIEDERNWÖHREN. Die Halle am Hafen Wiehagen mit samt 1000 Tonnen Stroh waren im Juli 2016 aus ungeklärter Ursache in Brand geraten und hatten über mehrere Tage den Einsatz der umliegenden Feuerwehren gefordert. Die Ermittlungen ließen einen technischen Defekt vermuten. Mittlerweile sind alle versicherungstechnischen Fragen geklärt und die neue Halle befindet sich bereits im Aufbau. Wenn alles nach Plan läuft, könne das neue Strohlager Mitte Juni pünktlich zur Saison wieder gefüllt werden, berichtet Landbund-Geschäftsführer Marco Gottschalk. Der Neubau koste rund eine Millionen Euro.

 Im Vergleich zur alten Halle seien die Brandschutzauflagen für den Neubau deutlich strenger. So musste der Raiffeisen Landbund die Lagerhalle durch eine extra Brandschutzwand in zwei Bereiche teilen. Außerdem hat sich das Unternehmen freiwillig dazu entschlossen, den Abstand zur Produktionshalle, in der die Strohpellets hergestellt werden, zu vergrößern. „Aus solchen Ereignissen lernt man dazu“, sagt Gottschalk mit Blick auf den Brand.

 Damals war die Lagerhalle zum Glück nur zu einem Viertel mit Stroh gefüllt gewesen, erinnert der Geschäftsführer. Übergangsweise habe Raiffeisen sein Stroh bei Landwirten und an anderen Standorten zwischenlagern können. Mit diesem Aufwand soll nun bald Schluss sein.

 Raiffeisen verfügt über 40 Standorte und vertreibt seine Produkte – vom klassischen Landhandel bis zu Heizöl und Erdgas – im gesamten Bundesgebiet. Am Hafen Wiehagen ist das Unternehmen bereits seit fast 30 Jahren ansässig. In diesen Jahrzehnten habe sich Raiffeisen stets weiterentwickelt. Eine zusätzliche Erweiterung am Standort Niedernwöhren sei derzeit nicht geplant, so Gottschalk. kil

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