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Neue Dorfjugend geplant

Niedernwöhrener wollen Verein gründen Neue Dorfjugend geplant

Der letzte Versuch, in Niedernwöhren eine Dorfjugend zu gründen, ist schnell im Sande verlaufen. Jetzt gibt es einen neuen Anlauf: Aus dem Erntewagenteam „Next generation“ soll eine Dorfjugend werden – mit Vereinsgründung, Vorstand und allem drum und dran.

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Alarm auf Bauernhof

Aus der Erntewagen-Gemeinschaft „Next generation“ soll eine Dorfjugend mit Vereinsstatus werden.

Quelle: Pr.

Niedernwöhren. „Mitmachen können alle ab 14 Jahren“, sagt Ricarda Stahlhut, die zusammen mit ihrem Bruder Gerrit (22) sowie mit Marcel Stockhorst (25) und Rebecca Dornbusch (19) die Gründung der Dorfjugend vorantreibt. „Mit einem eigenen Erntewagen sind wir schon seit zwei Jahren beim Erntefest dabei“, sagt die 25-Jährige. „Unser nächstes Ziel ist jetzt die Vereinsgründung.“ Wer Lust hat mitzumachen, kann sich an Gerrit Stahlhut, Telefon (01 57) 35 68 67 75, wenden. Bislang bestehe der Kreis aus rund 25 jungen Leuten zwischen 16 Jahren und Mitte 20 – „alles Niedernwöhrener oder Ehemalige“.
Die Idee für den Erntewagen der „Next generation“ sei von den Kindern der „Klosterbecks“ entstanden, erzählt die Niedernwöhrenerin. Unter diesem Namen seien die Bewohner der Kloster- und der Beckstraße zusammengefasst. „Wir sind früher schon bei Opa auf dem Wagen mitgefahren und wollten schon immer irgendwann einen eigenen haben.“ Den hat sich die Jugend dann vor zwei Jahren selbst zusammengebaut, erzählt Gerrit Stahlhut. „Mit ein paar Anfangsschwierigkeiten“, sagt der 22-Jährige. Schließlich hatten die jungen Leute überhaupt keine Erfahrungen. „Aber wir haben uns die Zeit und das Geld genommen“ – und nun rollt der Wagen zum Erntefest durch Niedernwöhren und kommt auch bei benachbarten Erntefesten in Rusbend und Meerbeck zum Einsatz.
„Wir haben noch Platz auf dem Wagen“, sagt Gerrit Stahlhut. „Mitfahren darf man allerdings erst ab 16 Jahren“, sagt seine Schwester. „Und auch nur mit Mutti-Zettel“, damit die Verantwortlichen abgesichert sind.
„Die Aktivitäten der Dorfjugend sollen sich aber nicht auf die Erntefeste beschränken“, meint die 25-Jährige. Auch die Jüngeren sollen auf ihre Kosten kommen. Regelmäßige Treffen zum Grillen, Bowlen oder Eisessen seien geplant. „Außerdem wollen wir Trachtentänze üben“, erzählt die 25-Jährige. Von der Gemeinde gebe es bereits grünes Licht, dass die Dorfjugend für Übungsabende die Alte Schule nutzen dürfe. Darüber hinaus habe sich die Gemeinde bezüglich einer Anfrage auf finanzielle Unterstützung noch zurückgehalten, berichten die Jugendlichen. Die Politiker hätten aber zugesichert, die Dorfjugend unterstützen zu wollen, sobald die Vereinsgründung offiziell vollzogen ist. „Aber ohne Leute geht es nicht“, sagt Ricarda Stahlhut, die hofft, dass viele junge Niedernwöhrener Lust haben, sich an der Gemeinschaft zu beteiligen.

kil

Starke Gemeinschaft in Meerbeck

Die Meerbecker Dorfjugend ist bereits seit 2011 aktiv und bis heute auf rund 40 Mitglieder angewachsen, berichtet Saskia Bielert von der Dorfjugend. Die Jugendlichen nehmen nicht nur an den Erntefesten teil, sie bilden auch sonst eine starke Dorfgemeinschaft. 2013 haben sie zusammen ihren Erntewagen renoviert, mit dem sie auch dieses Jahr beim Meerbecker Erntefest auf Sölters Hof am 23. September teilnehmen wollen. „Wir waren ganz am Anfang eine Gruppe nicht Trachtentanz fähiger Jugendlichen“, gibt Bielert zu. Mittlerweile haben sie die Tänze locker drauf. Nächster Termin: Toltern in Meerbeck am 16. September.

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