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Niedernwöhren Neue Erkenntnisse zur Ursache
Schaumburg Niedernwöhren Niedernwöhren Neue Erkenntnisse zur Ursache
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00:16 22.07.2016
Die Flammen schlugen durch das Tor der Lagerhalle. Quelle: rg
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NIEDERNWÖHREN

Gestern Morgen sichteten ein Brandursachenermittler und zwei Sachverständige der Polizei die Brandstelle am Hafen Wiehagen. Wie berichtet hatte dort am Donnerstagabend eien Lagerhalle mit fast 1000 Tonnen Stroh gebrannt.

Nach den ersten Ermittlungsergebnissen sei eine Selbstentzündung noch immer weitestgehend ausgeschlossen. Für „ebenfalls unwahrscheinlich“ halten die Beamten einen technischen Defekt – zum Beispiel durch einen Kurzschluss oder einen Tierbiss in Stromleitungen. In der gesamten Halle floss nämlich kein Strom.

Glutnest als Ursache?

Nicht ausschließen lasse sich fahrlässige oder vorsätzliche Brandstiftung. Darüberhinaus gibt es nach Polizeiangaben noch eine weitere denkbare Erklärung für das Feuer. Während der Ernte und des Verdichtens des Strohs zu großen Ballen könne es zum Einschluss eines Glutnestes gekommen sein. Das könne nach Erkenntnissen der Brandursachenexperten bei der Arbeit mit heute üblichen großen Maschinen durchaus passieren. Beim Einsatz der Maschinen komme es immer mal wieder zur Entstehung von Funken, die dann ein Glutnest tief im Innern eines Strohballen entstehen lassen können. Bis zum Ausbruch des Feuers könne es Tage oder sogar Wochen dauern.kil

Rund 74 Stunden nach der ersten Alarmierung konnten die Feuerwehrleute ihren Einsatz auf dem Gelände des Raiffeisen-Landbundes in Wiehagen am späten Sonntagabend wieder beenden.

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Die Löscharbeiten am Hafen in Wiehagen haben auch am Freitag noch den Einsatz zahlreicher Feuerwehrleute gefordert. Zwar konnten die Einsatzkräfte ein Übergreifen der Flammen auf die angrenzende Produktionshalle verhindern, die brennenden Strohmassen hielten die Feuerwehr aber weiterhin auf Trab.

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