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Niedernwöhren ist sauer

Kritik an Umlage Niedernwöhren ist sauer

Kurz vor Weihnachten hat der Niedernwöhrener Ratsherr Ralf-Uwe Seeger (SPD) noch einmal einen scharfen Ton angeschlagen. Als Vorsitzender des Finanzausschusses machte er seinem Unmut über die Neubemessung der Samtgemeindeumlage Luft.

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NIEDERNWÖHREN. Der Haushalt 2018 könne voraussichtlich ausgeglichen werden – und das, obwohl die Samtgemeinde ihre Hauptsatzung geändert hat. „Und warum? Weil sie es kann“, ärgert sich Seeger. Wie berichtet wird die Umlage, die die Gemeinden an die Samtgemeinde zahlen, nicht mehr zur Hälfte nach Einwohnerzahl, sondern nur noch nach der Steuerkraft bemessen.

„Das ist schwachsinnig“, so der Sozialdemokrat, der die Notwendigkeit der Änderung nicht sieht. Das zeige ein Blick auf die Kassenbestände der Gemeinden: Meerbeck habe einen Kassenbestand von rund 482000 Euro, Lauenhagen 613000 Euro, Pollhagen 444000 Euro und Wiedensahl 403000 Euro. Niedernwöhren hingegen habe nur einen Kassenbestand von 250000 Euro.

Ein Griff in die falsche Kasse

„Das ist mal wieder ein richtiger Griff in die Kasse von Niedernwöhren.“ Dabei hätten die anderen Gemeinden das Geld von ihnen gar nicht nötig. „Wenn ich höre, dass Niedernwöhren sonst zu wenig gezahlt hat, kriege ich so eine Krawatte.“ Aber: „Man sieht sich immer zweimal im Leben.“

Wenn „man uns etwas wegnimmt, verlangsamt man nur die Geschwindigkeit, mit der wir vorankommen. Denn: „Niedernwöhren ist vorne. Wir sind die Einzigen mit einer positiven Einwohnerentwicklung. Wir haben neue Gewerbegebiete ausgewiesen. Wir unterstützen den TuS, den auch die Meerbecker nutzen, und wir haben das meiste Geld für den Ausbau der Hafenstraße bezahlt.“ Zum Dank „greift man uns in die Kasse“. Das sei wohl „zum Volkssport geworden.“

Schlechter Umgang mit Geld

Auch Ratskollege Stefan Bulmahn (SPD) kritisierte die Samtgemeinde: Samtgemeindebürgermeister Marc Busse habe gesagt, dass er lieber in die Kristallkugel blicke als mit Planzahlen zu arbeiten. „Er hat sich damit jede Kompetenz im Umgang mit Geld abgesprochen. Das werden wir bei den nächsten Wahlen in drei Jahren nicht vergessen.“ kil

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