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Noch 21 Mitglieder – Zahl der Sammler sinkt

Tauschtag für Briefmarkensammler Noch 21 Mitglieder – Zahl der Sammler sinkt

Ruhig ist es zugegangen am Sonntag in der Alten Schule. Dem sonnigen Herbstwetter zum Trotz beugten sich dutzende Männer und ein paar Frauen über Kataloge und Kisten voll wohlgeordnetem Sammelgut.

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Briefmarkenfreunde halten in der Alten Schule nach begehrten Objekten Ausschau.

Quelle: sk

NIEDERNWÖHREN. Der Briefmarkenclub Niedernwöhren und der Verein der Briefmarkenfreunde Rodenberg hatten zum Regionalen Großtauschtag im Landesverband der Philatelisten eingeladen.

Gesammelt werden nicht nur Marken, sondern auch ganze Umschläge und Postkarten, die etwas über die Zeitgeschichte verraten. „Geschichte an Hand von Postzustellungen erklären“, ist ein Anliegen von Hartmut Erben, Vorsitzender des Briefmarkenclubs Niedernwöhren. Der Verein zählt noch 21 Mitglieder. Früher waren es mehr als doppelt so viel. Das Durchschnittsalter des Clubs, der 1967 gegründet wurde, liegt bei 72 Jahren.

Thorsten Krause drückt den Altersdurchschnitt

Die Lage beim etwa 40 Mitglieder zählenden Rodenberger Verein sieht ähnlich aus. Allein der Vorsitzende Thorsten Krause (25) drückt den Altersdurchschnitt. Der junge Mann, der über seinen Großvater zum Sammeln kam, interessiert sich für Postkarten mit Rodenberger Motiven und andere Heimatbelege. Bei Online-Verkaufsplattformen wie Ebay und weiteren Auktions-Anbietern, auf Flohmärkten und bei Vereinskollegen wird der 25-Jährige fündig.

Elektronische Mails werden bevorzugt

Dass sich kaum noch junge Menschen für das Briefmarken- und Kartensammeln interessieren liege daran, dass Briefpost, in deren Leben immer weniger eine Rolle spiele, vermutet Erben. Elektronische Mails und Kurzmitteilungen sind der bevorzugte Kommunikationsweg. Erben: „Wer schreibt seiner Freundin heute noch einen Brief?“ sk

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