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„Rekord“: 30 Wagen rollen

Erntefest Niedernwöhren „Rekord“: 30 Wagen rollen

So lang wie in diesem Jahr ist der Ernteumzug in Niedernwöhren noch nie gewesen, jedenfalls soweit sich die Organisatoren erinnern können. Durch kurzfristige Nachmeldungen sind am Sonnabend 30 Wagen zusammengekommen.

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Die „Tanz-TuSis“ vom Niedernwöhrener Sportverein setzen auf farbenfrohen Hippie-Look.  bab

Niedernwöhren.  „Das ist ein Rekord“, sagte Lucas Seeger, Vorsitzender des Organisationskomitees. 18 Wagen hat die Gemeinde Niedernwöhren selbst gestellt, die anderen kamen aus den Nachbargemeinden. Aus allen Himmelsrichtungen rollten die Wagen in den Ort ein – von Echtorf, Meinsen-Warber bis Lindhorst.

„Die Dorfjugend Niedernwöhren hat kurzfristig vor zwei Wochen noch einen Wagen organisiert“, zollte Felicitas Bachmann dem Nachwuchs Respekt. Sie hatte zusammen mit Seeger die Aufgabe übernommen, die Fahrzeuge zu dirigieren. „The next Generation“ – „die nächste Generation“ – titelte das Gespann der Dorfjugend, womit die Zukunft des Erntefestes wohl gesichert ist.

„Es ist schön, dass wir die Ehre haben, einen der längsten Umzüge zu haben“, freute sich Daniel Rietz an der Seite seiner Partnerin Angela Hartmann. Die beiden fuhren in diesem Jahr als Erntebauern mit und haben offensichtlich einen guten Draht zum Wettergott. „Das Wetter spielt mit“, stellte auch Bürgermeister Thomas Bachmann zufrieden fest und war beeindruckt davon, dass Niedernwöhren „locker mit 500 Leuten unterwegs“ war.

Diesmal legte der Umzug erstmals auch einen Stopp in Mittelbrink ein. Dort gab Bachmann allen mit auf den Weg: „Lasst es krachen.“

Das Programm gab dazu einige Gelegenheit. Abends spielte „Wendy’s Band“ zum Tanz im Festzelt, und auch am Sonntag konnten sich die Gäste im Festzelt bei Vorführungen, gemeinsamem Frühstück und Musik vergnügen.

Hartmut Erben vom Seemannsverein Niedernwöhren weiß, weshalb die Veranstaltung jedes Jahr so einen guten Zuspruch genießt. „In Niedernwöhren lohnt es sich zu leben, weil hier noch eine gesunde Dorfgemeinschaft herrscht. Man hat das Gefühl, man ist nie alleine“, begründete der gebürtige Sauerländer und setzt hinzu: „Was für Köln der Karneval, ist für Niedernwöhren das Erntefest.“ „Kamelle“ inklusive.  bab

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