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Seemannsverein in neuen Räumen

Niedernwöhren / Umgezogen Seemannsverein in neuen Räumen

Stolz haben die Mitglieder des Seemannsvereins Niedernwöhren am Wochenende ihre neuen Räumlichkeiten präsentiert: „Bei der Instandsetzung konnten wir alle mit anpacken, da vom Maurer bis zum Tischler alle Berufe in unserem Verein vertreten sind“, sagte der Vorsitzende Wilfried Block.

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Hartmut Erben (von links), Wilfried Block und Heini Klein sind stolz auf ihre Ausstellungsstücke.

Quelle: mak

Von Martina Koch

Niedernwöhren. Die neuen Räume zierte bei der Vorstellung eine Ausstellung, die die Seemänner nach monatelanger intensiver Vorbereitung nun der Öffentlichkeit präsentieren konnten.

 Ein Teil der Ausstellung widmet sich der Geschichte des Dorfes Niedernwöhren: „Wir zeigen in Bildern und Dokumenten die Anfänge, den Bau des Mittellandkanals und mehr“, zählte der Pressesprecher des Vereins, Hartmut Erben, auf. Niedernwöhren sei das letzte Dorf, das in der Umgebung entstanden ist. „Die erste urkundliche Erwähnung war 1332, das älteste Dorf ist Meerbeck“, ergänzte Erben.

 Die Ausstellung zeigt außerdem die Entstehung der Heringsfängerei in Niedernwöhren – diesem Abschnitt der Dorfgeschichte wurde der zweite Teil der Ausstellung gewidmet. „Die Familie Suthmeyer aus Niedernwöhren ging 1827 als Erste auf Heringsfang“, sagte der Vorsitzende. In Niedernwöhren sei daraufhin ein Schiff nach den Suthmeyers benannt worden.

 In mehreren Vitrinen stellten viele der Mitglieder des Seemannsvereins, die früher selber auf See gegangen sind, ihre Erinnerungsstücke aus. Heini Klein steuerte den Modellbau eines Schiffs dabei, auf dem er selbst früher unterwegs war. „Da, das ist mein Opa“, sagte Block und zeigte auf eine Seefahrtsbescheinigung mit schwarz-weißem Foto.

 Direkt nach ihrer Generalversammlung im Februar begannen die Mitglieder, ihre Ausstellung inhaltlich vorzubereiten. Diese sollte pünktlich zum Totensonntag die neuen Räumlichkeiten schmücken. „Das war eng, aber wir haben es geschafft“, sagte Block zufrieden.

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