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Selbstentzündung unwahrscheinlich

Brand in Wiehagen Selbstentzündung unwahrscheinlich

Die Löscharbeiten am Hafen in Wiehagen haben auch am Freitag noch den Einsatz zahlreicher Feuerwehrleute gefordert. Zwar konnten die Einsatzkräfte ein Übergreifen der Flammen auf die angrenzende Produktionshalle verhindern, die brennenden Strohmassen hielten die Feuerwehr aber weiterhin auf Trab.

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Der Tag nach dem Ausbruch des Feuers: Da in den Strohmassen noch viele Glutnester zu finden sind, schaffen die Einsatzkräfte das qualmende Material haufenweise mit Baggern aus der Halle, um es im Freien zu löschen. Aufgrund des matschigen Untergrundes ist für die Feuerwehrleute Vorsicht geboten.

Quelle: kil

Niedernwöhren. Nach Schätzungen des Einsatzleiters Ingo Hecht werden die Löscharbeiten noch ein paar Tage andauern. Wie berichtet hatte am Donnerstagabend eine Lagerhalle mit rund 1000 Tonnen Stroh bei Raiffeisen am Mittellandkanal gebrannt. Personen sind dabei glücklicherweise nicht zu Schaden kommen.

Wahrscheinlich keine Selbstentzündung

Die Brandursache ist noch ungeklärt. Die Polizei geht aber davon aus, dass es sich „mit größter Wahrscheinlichkeit“ nicht um eine Selbstentzündung handelt, heißt es von einem Sprecher der Polizei. Dafür sei der Feuchtigkeitsgrad des Strohs zu gering. Anders als bei Heu fehlten im Stroh die entscheidenden Stoffe, die zu einer chemischen Reaktion und damit zu einer Selbstentzündung führen könnten.

Ob es sich um Brandstiftung oder einen technischen Defekt handelt, wird sich wohl erst bei den Brandermittlungen herausstellen. Diese können aber erst beginnen, wenn der Zugang zur einsturzgefährdeten Halle freigegeben ist. Das könne noch einige Tage dauern, so der Polizeisprecher.

Der finanzielle Schaden der zwölf bis 15 Meter hohen Halle – ohne Stroh – beläuft sich nach Polizeiangaben auf rund 250000 Euro. Hochwertige Maschinen seien nicht in der Halle gewesen, weiß die Polizei vom Geschäftsführer des Raiffeisen-Landbunds.

Reichlich Löschwasser vorhanden

Die benachbarte Produktionshalle, in der Holzpellets hergestellt werden, hat nach Aussagen der Feuerwehr lediglich ein wenig Löschwasser abbekommen. Davon ist auf dem Gelände glücklicherweise reichlich vorhanden. Hecht: „Gut, dass es den Mittellandkanal gibt.“

Da der riesige Strohhaufen auch gestern nicht aufhörte zu brennen und die Einsatzkräfte von Außen nur wenig anrichten konnten, rückten am Mittag schwere Bagger an, mit denen die Halle zum Teil zerlegt wurde, das qualmende Stroh in stundenlanger Arbeit aus der Halle geschafft und draußen haufenweise gelöscht werden konnte. kil

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