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Niedernwöhren Spielplatz wird wachgeküsst
Schaumburg Niedernwöhren Niedernwöhren Spielplatz wird wachgeküsst
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00:16 10.04.2016
Eine alte Bank und ein verwucherter Sandkasten sind die Überbleibsel des ehemaligen Spielplatzes am Fasanenkamp. Bald sollen dort wieder neue Spielgeräte aufgestellt werden. Quelle: kil
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Niedernwöhren

Für rund 10000 Euro, die im Haushalt eingeplant wurden, sollen ein Sandkasten mit Sitzbank, ein Rutschturm und zwei kleine Federwipp-Tiere angeschafft werden. „Mehr ist nicht drin im Budget“, sagte Gemeindedirektor Sebastian Kühn, als Kai-Uwe Völkening (CDU) anregte, „nicht immer das Gleiche“ aufzustellen, und Stefan Bulmahn (SPD) überlegte, zusätzlich eine große Wippe anzuschaffen. Im Beschluss hielt der Bauausschuss allerdings fest, das Spielangebot im kommenden Jahr um eine Schaukel zu erweitern – sofern das Geld zur Verfügung steht. Denn die gehört laut Bulmahn „einfach dazu“.

Wenn die Planungen gut laufen, soll der Spielplatz Ende Mai bis Mitte Juni wieder spielbereit sein. Momentan liegt das Gelände noch brach. Nur noch der alte Sandkasten erinnert an den einstigen Spielplatz, der im Zuge der Edeka-Erweiterung ein wenig Fläche eingebüßt hat. Die Gemeinde hatte zum Finanzausgleich einen städtebaulichen Vertrag mit dem Unternehmen abgeschlossen. Die alten Spielgeräte waren ohnehin allesamt marode und nicht mehr zu reparieren.

Sanierung des Regenwasser-Kanals

Darüber hinaus nimmt die Gemeinde in diesem Jahr noch drei weitere Baustellen in Angriff: Park- und Grillplatzes an der Alten Schule. Der Bau des soll noch Ende dieser Woche beginnen. Die Fertigstellung ist für Ende Juni geplant. Eine geschotterte Baustellenzufahrt soll durch das angrenzende Baugebiet führen. Mit dem neuen Platz soll das Projekt Dorfmittelpunkt an der Alten Schule abgeschlossen werden. In die finale Planungsphase geht in Kürze die Sanierung des Regenwasser-Kanals an der Waldstraße. Die Bauzeit beträgt etwa vier bis sechs Wochen und soll möglichst Ende September zum Abschluss kommen. Im Zuge der Baumaßnahme sollen möglichst auch Schäden im Fußweg repariert werden.

Der zweite Bauabschnitt der Hafenstraße wurde auf Herbst verschoben, um nicht in die Erntezeit zu geraten. Zunächst war die Maßnahme für Juni geplant. Vor dem Hintergrund, dass der erste Bauabschnitt bereits doppelt so lange gedauert hat wie geplant – „da sind wir leidgeprüft“ (Kühn) –, haben sich die Verantwortlichen entschieden, erst im Oktober zu starten. Ziel des Ausbaus ist es, die Zufahrt zum Gewerbegebiet Wiehagen zu verbreitern, um dem Schwerlastverkehr gerecht werden zu können. kil

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