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„Stahlschuhartisten“ im „offenen Lager“

Neuenknick / Motorsport „Stahlschuhartisten“ im „offenen Lager“

Der SC Neuenknick hat bei der Feier seines 20-jährigen Bestehens einen Volltreffer gelandet. Bei herrlichem Frühlingswetter sahen rund 1500 Besucher packende Rennen mit Piloten aus sechs Nationen.

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Nicht nur die Cracks, auch der Nachwuchs kämpfte um Pokale. © pr.

Neuenknick (gus, r). „Der Sportleiter des SC Neuenknick, Dominik Möller, hatte besonders in der Zusammenstellung des A-Lizenz-Feldes eine glückliche Hand bewiesen“, teilt der SC in einer Pressenotiz mit. Das Fahrerfeld der Speedway-Profis war zwar wegen kurzfristiger Absagen polnischer Fahrer deutlich reduziert, dieses Manko glichen spannende Rennläufe mit Talenten – wie Kaspar Lykke Nielsen und Peter Juul Larsen aus Dänemark, die Deutschen Marcel Helfer, Christian Hülshorst und Jörg Tebbe sowie Sjoerd Rozenberg und Henry van der Steen aus den Niederlanden – aus. Diese boten hochkarätigen Speedwaysport.

„Die harten, aber fairen Kämpfe um jeden Meter und um die Plätze auf dem Siegertreppchen begeisterten das Publikum, das aus vielen Teilen Deutschlands sowie aus den Niederlanden und aus Dänemark angereist war“, schreibt der Verein der „Stahlschuhartisten“, wie Speedwaypiloten wegen der charakteristischen Fußbekleidung, mit der sie um die Kurven gleiten, genannt werden.

Die Dramatik des Renntages fand in den Finalläufen der A-Lizenz ihren Höhepunkt. Diese Durchgänge wurden teils mit fünf oder sechs Rennern ausgefahren. Bis zum ersten Semifinallauf lag Manuel Hauzinger mit 19 Punkten vor seinen Konkurrenten. Er stürzte allerdings im Finallauf und fiel auf den dritten Platz zurück. Der bis zum Semifinallauf mit nur einem Zähler hinter Hauzinger lauernde Larsen profitierte vom Ausfall Hauzingers und entschied das Rennen für sich. Marcel Helfer vom MC Güstrow wurde Zweiter in der A-Lizenz-Klasse.

Für die Motorsportinteressierten, darunter zahlreiche Familien, die nach Neuenknick gekommen waren, hatte sich die Reise gelohnt. Sie haben neue Talente sowie kämpferische und dramatische Rennen gesehen. Besonders beliebt bei den Zuschauern war das „offene Fahrerlager“, wo die Fans die Akteure aus der Nähe bewundern konnten. „Alles in allem war es eine Rennveranstaltung auf hohem Niveau“, lautet das Fazit des SC Neuenknick.

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