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Von Breitband bis Badewonne

Niedernwöhren Von Breitband bis Badewonne

Bei dem ersten Bürger-Stammtisch des SPD-Ortsvereins Niedernwöhren blieb eine Handvoll Sozialdemokraten unter sich. Umso interessanter waren die angesprochenen Themen. Vor allem auf drei Feldern sehen die Mitglieder des Ortsvereins künftig Handlungsbedarf: Integration von Flüchtlingen, Breitbandversorgung und Badewonne.

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Der SPD-Ortsverein sieht keine Zukunft für die Badewonne.

Quelle: Archivfoto

Niedernwöhren. Wie bei allen Themen seien die finanziellen Spielräume der Gemeinde der Schlüssel, stellten die Sozialdemokraten fest. „Die Aufgaben werden immer mehr, die den Gemeinden aufgebürdet werden. Das sind immer mehr Kosten“, sagte Jürgen Weh, Mitglied im Gemeinderat. „Wir müssen klar machen, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen.“ Der Ortsverein macht sich Sorgen, dass der Finanzaufwand für Pflichtaufgaben der Gemeinde keine Luft mehr für freiwillige Leistungen lässt.

Umso mehr hält es der Ortsverein für nötig, den Bürger in die Prozesse miteinzubinden und hat deshalb den Stammtisch ins Leben gerufen. „Wir versuchen, auf diesem Wege Leute anzusprechen, die Interesse daran haben, wie es mit der Ortsentwicklung weitergeht und sich einzubringen“, sagte Ortsvereinsvorsitzender Stefan Bulmahn, ebenfalls Ratsherr.

Die Sozialdemokraten hielten mit ihren Vorstellungen jedenfalls nicht hinter dem Berg. Sie sehen in der Integration von Flüchtlingen eine vorrangige Aufgabe, die sie optimistisch angehen wollen. Der Ortsverein hält zudem den Breitbandausbau für die Sicherung des Wirtschaftsstandortes für unumgänglich, und „beim Thema Badewonne gibt es auch eine eindeutige Meinung des Ortsvereins“, sagte Ralf-Uwe Seeger. Und die lautet unisono: Das kann sich die Samtgemeinde auf Dauer nicht leisten. Steuern und Umlagen seien bereits hoch genug. bab

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