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Am Freitag wird abgestimmt

Badewonne Nordsehl Am Freitag wird abgestimmt

Über die Zukunft der Badewonne in den Händen des Fördervereins sollen die Mitglieder am Freitagabend beschließen. Dazu treffen sich die Mitglieder um 19 Uhr im Bürgerhaus Nordsehl, Landstraße 71. Abgestimmt wird über den Vertrag, den der Förderverein mit der Samtgemeinde Niedernwöhren zur Übernahme der Badewonne abschließen will.

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Die Entscheidung über den Vertrag des Fördervereins mit der Samtgemeinde Niedernwöhren liegt am Freitag in den Händen der Vereinsmitglieder.  Archiv

Samtgemeinde Niedernwöhren. „Wir haben den Vertrag mit den Fraktionsvorsitzenden zusammen ausgearbeitet“, sagt Ute Held, Mitglied und Unterstützerin für den Erhalt des Bades. „Wir“ sind Hans Herbst und Held selbst, die die Einzelheiten des Vertrages den Mitgliedern heute vorstellen will. Das vorliegende Werk sei zudem den Fraktionen vorgestellt und das Wissen der Entscheidungsträger eingearbeitet worden.

Der Vertrag berücksichtige die Interessen aller Beteiligten, schreiben die Unterhändler der Zusammenfassung. Bisher hätten sich der Wunsch zur Sanierung der Badewonne und die Befürchtung unüberschaubarer Kosten unvereinbar gegenüber gestanden. Jetzt sei es gelungen, einen Weg zu erarbeiten, der sowohl die Sanierung als auch einen gedeckelten Zuschuss seitens der Samtgemeinde verwirkliche.

So führen die Unterhändler aus, dass zur Sanierung ein Betrag von 650.000 Euro notwendig sei. Den Betrag will der Förderverein mit einem Kredit von 500.000 Euro aufbringen, den die Samtgemeinde aufnimmt und der Förderverein in Raten abzahlt. Den noch fehlenden Betrag soll der Förderverein aus den vorhandenen Rücklagen aufbringen.

Als reale Belastung für die Samtgemeinde ergebe sich der jährliche Zuschuss von 70.000 Euro zum Betrieb des Bades. Mit einem Teil dieser Summe will der Förderverein das Darlehn bezahlen und die laufenden Kosten des Hallenbades decken. Der restliche Teil der Betriebskosten soll durch Einnahmen aus den laufenden Kursen zusammenkommen.
„Auch der Wunsch der SPD-Fraktion, das Bad und die Verantwortung dafür abzugeben, findet sich durch das Kaufangebot und die Risikoübernahme durch den Förderverein realisiert“, heißt es in der Zusammenfassung des Fördervereins. Der Kauf soll durch einen symbolischen Betrag von einem Euro verwirklicht werden.

Den Verhandlungspartnern sei es wichtig gewesen, die Öffnungszeiten für die Allgemeinheit bei 25 Stunden pro Woche zu belassen, heißt es in dem Konzept. Zusätzlich werde das Bad geschützte Zeiten für Schul- und Kleinkindschwimmen anbieten.

Als Vorteil dieser Konstruktion wird auch ein „schnelleres und schlankeres Bauen“ in Aussicht gestellt, das der Förderverein als künftiger Besitzer und Bauherr ermöglichen könne. So könne er anders als die Samtgemeinde beispielsweise frei mit Handwerkern verhandeln. Besonders einheimische Betriebe sollen beteiligt werden. bab

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