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Nordsehl Badewonne: Ausschreibungen sollen starten
Schaumburg Niedernwöhren Nordsehl Badewonne: Ausschreibungen sollen starten
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19:25 17.01.2019
Symbolbild Quelle: Archiv
Nordsehl

Der Bauantrag sei genehmigt. Es gehe jetzt noch um Abstimmungen mit dem Landkreis was Fluchtwege, Barrieren, Blitzschutz und einige andere Details betreffe. „Es passiert in den nächsten Monaten ganz viel“ kündigt Wöbbeking an, der verstehen kann, dass die Öffentlichkeit interessiert daran ist, wann mit dem Bau endlich begonnen wird. „Die Schulen fragen, die Menschen fragen“, berichtet der Sprecher davon, dass sich viele nach dem Sachstand erkundigen. Im Bestand zu bauen sei jedoch mit Risiken verbunden und deshalb ein kompliziertes Unterfangen, dessen Logistik „hoch anspruchsvoll“ sei. Deshalb sei es das Bestreben des Vereins, seriös und verantwortlich zu planen.

Wöbbeking will „Sorgfalt vor Schnelligkeit“ walten lassen, um im Vorfeld schon möglichst viele Unwägbarkeiten ausschließen zu können. Dabei sei der Verein auf gutem Weg. „Die Planung steht, große Dickfische sind nicht dabei“, ist er sicher, das Wesentliche berücksichtigt zu haben. Außerdem: „Wenn wir etwas machen, soll es auch schön sein“, meint der Vorstandssprecher, der glaubt, dass die Kunden vor allem neugierig darauf sind, wie das Bad hinterher aussehen wird. „Aber, was sonst noch alles dazugehört, sieht man ja gar nicht. Das kostet alles deutlich mehr Geld, als die Leute wissen“, sagt Wöbbeking. Und das zur Verfügung stehende Budget ist wie berichtet begrenzt. Zwischen 700.000 und 800.000 Euro stehen dem Verein zur Verfügung, um den Anbau zu verwirklichen und das Bad zu sanieren. Deshalb müsse der Verein im Vorfeld Klarheit über die Kosten bekommen. „Wir wollen von möglichst vielen Gewerken die Preise vollständig wissen“, sagt Wöbbeking.

Betrieb nur drei Monate unterbrechen

Obwohl der Vorstandssprecher keine Aussagen zur absoluten Bauzeit machen möchte, ist er sicher, dass „spätestens in einem Monat“ konkrete Angaben über den Bauablauf gemacht werden können. „Ich bin sehr optimistisch, dass wir in einigen Wochen endgültige Klarheit haben“, sagt Wöbbeking. Und an seinem Zeitfenster für die Phase, in der die Badewonne wegen der Bauarbeiten geschlossen werden muss, hält er weiter fest. Der Badebetrieb soll möglichst nur drei Monate unterbrochen werden.

Wöbbeking ist jeden Tag und „rund um die Uhr“ mit den Plänen zum Umbau beschäftigt. Vom Platz für Fön und Steckdosen über die Statik bis zur Planung der Fluchtwege und der Energieversorgung müssten dabei etliche Punkte bedacht werden. Dafür sei das Projekt aber auch „eine Zukunftsinvestition“. Dabei sieht sich der Verein mit seinem Hallenbad auch nicht in der Konkurrenz zum neuen Bewegungsbecken im Stadthäger Tropicana. Nordsehls Zielgruppe seien vor allem Kinder und Senioren. Ein wichtiges Standbein dabei seien zudem die Kursangebote im Bereich Funktionstraining und Reha-Sport. bab