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„Bambinis“ haben das Bad für sich allein

Nordsehl / Schwimmenlernen „Bambinis“ haben das Bad für sich allein

Stillstand ist Rückschritt – das gilt für die Badewonne ebenso wie für das ständige Lernen von Menschen. Im doppelten Sinne fortschrittlich ist deshalb der „Bambini-Club“ im Nordsehler Hallenbad, der am Sonnabend, 20. August, den Betrieb aufnimmt.

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Bisher mussten sich die Schwimmkinder in den Kursen Katrin Klausens die Badewonne mit anderen Schwimmgästen teilen. Der „Bambini-Club“ hat das Nordsehler Hallenbad an den Sonnabendvormittagen für sich allein.

Quelle: pr

Nordsehl (gus). Denn mit dem neuen Schwimmlern-Konzept haben die Badewonne-Verantwortlichen wieder etwas Neues erfunden, zudem lernen Kinder dabei die Liebe zum Wasser – ein wichtiger Entwicklungsschritt, wie „Bambini-Club“-Leiterin Katrin Klausen findet. Im Wasser falle die Motorikschulung schließlich deutlich leichter als an Land.

Der „Bambini-Club“ ist deshalb ungewöhnlich, weil er keine festen Kursfristen für die Teilnehmer vorsieht und quasi als dauerhafte Einrichtung eine möglicherweise jahrelange Bindung zwischen den teilnehmenden Kindern, den dazugehörigen Eltern und zur Badewonne herstellt.

Es gibt drei „Abteilungen“: Die „Wasserflöhe“ im Alter zwischen drei Monaten und zwei Jahren, die „Flipper“ zwischen zwei und vier Jahren sowie die „Seepferdchen“, die vier Jahre und älter sind. Wie der Name nahe legt, sollen die Jungen und Mädchen in der Seepferdchengruppe ihr erstes offizielles Schwimmabzeichen ablegen.

Denkbar ist also, dass Eltern ihre Kinder im entsprechenden Alter bei den „Wasserflöhen“ anmelden und einige Monate lang jeweils sonnabends um 10 Uhr zum Babyschwimmen in die Badewonne kommen. Sobald die Eltern merken, dass ihr Nachwuchs bereit ist für die „Flipper“-Gruppe (sonnabends, 11 Uhr), kann ein Wechsel erfolgen.

Dasselbe ist wiederum später hin zu den „Seepferdchen“ möglich, die sonnabends um 12 Uhr an der Reihe sind. Die Altersgrenzen sind als Orientierung gedacht. Bei entsprechenden Fähigkeiten ist auch ein früherer Wechsel von einer Gruppe in die nächste denkbar.

Doch im „Bambini-Club“, der die Badewonne ganz für sich allein hat, soll das Schwimmenlernen beziehungsweise die anfängliche Wassergewöhnung ohne Druck über die Bühne gehen. Geduld ist ein Zauberwort bei Klausen. Deshalb wird auch nicht eine bestimmte Anzahl an Kursterminen festgelegt. Die Kinder können so lange in den „Club“ kommen, wie sie beziehungsweise deren Eltern für richtig halten. Die Gebühren werden monatlich abgerechnet.

Die examinierte Kinderkrankenschwester Klausen bringt einige Erfahrung mit. Sie hat nach eigener Aussage bereits zahlreiche Kurse in Baby- und Kinderschwimmen sowie in Babymassage geleitet. Erst vor zweieinhalb Jahren verschlug es sie ins Schaumburger Land. Sie betont, wie wichtig die Bewegung im Wasser für die Motorikschulung ist. An den Kursen können auch Kinder mit geistigen oder körperlichen Einschränkungen teilnehmen. „Ich arbeite integrativ“, so Klausen.

Wer nähere Informationen zum „Bambini-Club“ wünscht, kann sich unter Telefon (05721) 5854 an die Badewonne und unter Telefon (05722) 2880683 an die Kursleiterin wenden.

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