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Bürgermeisterin tritt nicht wieder an

Nach zehn Jahren Bürgermeisterin tritt nicht wieder an

Nach zehn Jahren als Bürgermeisterin der Gemeinde Nordsehl stellt sich Hanna Mensching-Buhr (CDU) jetzt nicht mehr zur Wahl. „Es ist sicher von Vorteil, wenn auch mal andere Köpfe mit anderen Ideen diese Aufgabe übernehmen“, sagt die 69-Jährige.

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Hanna Mensching-Buhr

Quelle: Archiv

Nordsehl. Sie wird sich komplett aus dem Gemeinderat zurückziehen – auch, um wieder mehr Zeit für Familie und andere Dinge zu haben. Für den Samtgemeinderat und den Kreistag will sie aber weiterhin kandidieren. „Ich hoffe, dass ich noch einiges für Nordsehl erreichen kann“, meint Mensching-Buhr.

20 Jahre lang hat sie im Gemeinderat mitgewirkt, davon zehn als Bürgermeisterin und Gemeindedirektorin. Seit 2001 sitzt sie zudem im Samtgemeinderat und war einige Jahre auch im Schaumburger Kreistag vertreten.

Persönliche Highlights

Zu den persönlichen Highlights ihrer Amtszeit in Nordsehl zählt sie die erhebliche Reduzierung des Überschwemmungsgebietes, diverse Straßensanierungen „und, dass Nordsehl als erste Gemeinde einen erfolgreichen Antrag auf Bezuschussung der Buswartehäusschen gestellt hat“.

Eine Sache, für die Mensching-Buhr sehr gekämpft habe, die aber leider nicht mehr während ihrer Amtszeit realisiert werden konnte, sei der Ausbau des Radweges zwischen Niedernwöhren und Nordsehl. Ihr generelles Fazit: „Ich habe die Ratsarbeit immer als sehr angenehm empfunden.“

Der CDU-Ortsverband Pollhagen-Nordsehl bedauert die Entscheidung der Bürgermeisterin. „Alles hat seine Zeit, und irgendwann müssen auch Jüngere das Amt übernehmen“, sagte die Nordsehlerin während der Versammlung der CDU.

Große Fußstapfen

Im Namen aller Anwesenden bedankte sich der Ortsverbandsvorsitzende Adolf Deterding bei Mensching-Buhr für ihre geleistete Arbeit. „Nicht nur als Bürgermeisterin und Ratsfrau, sondern auch im sozialen Miteinander hat sie große Fußstapfen hinterlassen.“ Als Beispiel nannte Deterding den monatlichen „Klönschnack“ , den die 69-Jährige auch weiterhin betreuen möchte.

„Es wird schwierig werden, diese Lücke zu schließen“, so Deterding. „Sollten die Wählerinnen und Wähler wieder mehrheitlich der CDU-Fraktion das Vertrauen aussprechen, sind wir in der Pflicht, ihr engagiertes Wirken zum Wohle der Gemeinde fortzusetzen.“

Wer als Nachfolger für Mensching-Buhr in Frage kommt, darüber habe die CDU noch nicht abschließend entschieden. „Wir sind noch in der Findungsphase“, erwiderte Deterding auf die Frage, ob er selbst Interesse an dem Posten hätte. Denkbar wäre auch eine Zweiteilung von Bürgermeister- und Gemeindedirektor-Amt, sagt Deterding.

Krömer ist parteilos

Auf der Kandidatenliste für die Kommunalwahl steht auf Platz eins Wilhelm Eickenjäger, gefolgt von Adolf Deterding, Dagmar Franke, Bettina Brinkmann, Fabian Deus und Ellen Krömer. Deus und Krömer kandidieren zum ersten Mal für Nordsehl. Krömer ist als einzige Kandidatin parteilos, Deus war bislang in der Stadthäger CDU aktiv, wohnt jetzt aber in Nordsehl und möchte dort im Rat mitwirken. kil

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