Volltextsuche über das Angebot:

18 ° / 9 ° wolkig

Navigation:
Ein Dorfladen in Nordsehl?

Förderprogramm Ein Dorfladen in Nordsehl?

Die Zusammenarbeit der Gemeinden Nordsehl, Lauenhagen und Pollhagen muss in Zukunft nicht auf die Sportvereine beschränkt bleiben. Der Nordsehler Rat hat in seiner Sitzung dafür gestimmt, Gespräche mit den Nachbarn aufzunehmen, um im Hinblick auf das Dorfentwicklungsprogramm eine Interessengemeinschaft zu bilden.

Voriger Artikel
Mitglieder müssen zustimmen
Nächster Artikel
Haus verwildert

NORDSEHL. Sollten diese Gespräche positiv ausfallen, soll eine Lenkungsgruppe gebildet werden, die sich mit der Aufnahme in das Förderprogramm beschäftigt. Der Beschluss fiel einstimmig aus. Bürgermeister Adolf Deterding (CDU) hatte das Thema bereits bei einer samtgemeindeweiten Informationsveranstaltung zum Programm bei den Bürgermeistern aus Pollhagen und Lauenhagen angesprochen.

Dabei sei er auf grundsätzliche Zustimmung gestoßen, berichtete er. „Schließlich haben wir gemeinsame Interessen“, so der Bürgermeister, der zugleich einige Beispiele nannte: Hochwasserschutz an der Holpe, die Schulwegsicherung – sollten sich durch Schulschließungen längere Wege für die Schüler ergeben – sowie das Thema Senioren-Wohngemeinschaften.

 Außerdem würden die Sportstätten nach der Gründung der gemeinsamen Spielgemeinschaft nun alle drei Gemeinden betreffen und dort sieht Deterding „Reformbedarf“. Ab der neuen Saison sei es wahrscheinlich, dass der Nordsehler Sportplatz auch wieder von Herren- und Jugendteams bespielt werde.

 Eine Anregung, die auch ins Dorfentwicklungsprogramm passen würde, brachte ein Bürger in der Einwohnerfragestunde zur Sprache. Er fragte, wie der Rat die Nahversorgung in der Gemeinde stärken wolle und ob nicht ein Dorfladen eine sinnvolle Sache wäre – vielleicht sei das eine Aufgabe für den Hof an der Holpe der PLSW.

„Dann müsste man nicht für jede Kleinigkeit nach Stadthagen fahren“, so der Nordsehler. „Die Anregung ist gut“, findet Wilhelm Eickenjäger (CDU). „Aber so eine Idee lebt stark von Freiwilligkeit“, betonte Deterding, während Fabian Deus (CDU) „vor einem Schnellschuss“ warnte. So ein Projekt müsse vielschichtig betrachtet werden. Friedrich Eickmann (Grüne) sagte: „Die Initiative muss von den Bürgern kommen.“  kil

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Online suchen, Angebot finden, einkaufen gehen: Das steckt in Kurzform hinter „Kauf hier – lokal & digital“. Eine Auswahl aktueller und preislich besonders attraktiver Produkte finden Interessierte stets auf unserer Homepage... mehr

Schaumburg