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Einbrecher setzt Stall unter Wasser

Nordsehl / Ermittlungen Einbrecher setzt Stall unter Wasser

Unbekannte haben eine Landwirtsfamilie aus Nordsehl in arge Nöte gebracht. Nach Polizeiangaben ist in der Nacht auf Montag jemand in die Schweineställe des Hofes eingedrungen, hat den Wasserhahn aufgedreht und die Ställe unter Wasser gesetzt.

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Nordsehl. Beim ersten Mal sind der oder die Täter gegen 20 Uhr in die Ställe eingedrungen, gegen Mitternacht machten sie sich erneut in den Ställen zu schaffen und drehten das Wasser noch einmal auf. Tiere sind nicht ums Leben gekommen. Tragischerweise handelt es sich bei den Geschädigten um die Familie Runge, deren Stute Anfang September von einem Unbekannten verletzt worden war (SN berichteten).

 Die Polizei habe keine Erkenntnisse, dass diese beiden Taten im Zusammenhang stehen, sagt der Sprecher der Stadthäger Polizei, Axel Bergmann. Es könnte sich also um unterschiedliche Täter handeln. In beiden Fällen gebe es bisher keine konkrete Spur. Andere Vergehen an Pferden habe die Polizei seither nicht registriert. „Es ist glücklicherweise ein Einzelfall“, gibt Bergmann an.

 Beweismittel, die die Tat am vorgestrigen Sonntag aufklären könnten, fehlen. „Es gibt keine verwertbaren Spuren“, sagt Bergmann. Der Schaden sei im Wesentlichen das vergeudete Wasser, dass aus der Leitung gelaufen sei. Das hat dem Landwirt Thilo Runge allerdings eine schlaflose und anstrengende Nacht bereitet. „Wir mussten nachts den ganzen Stall sauber machen“. Außerdem hätten sich Ferkel im Stall befunden, die gefährdet gewesen seien.

 Runge hat Anzeichen dafür, dass mehrfach fremde Menschen auf seinem Hof gewesen sind – nicht nur in der fraglichen Nacht. Deshalb trifft er jetzt Vorkehrungen und Vorsichtsmaßnahmen. Seit dem Übergriff auf die Stute holt er die Tiere nachts von der Weide in den Stall. Und damit Unbefugte dort keinen Zugang mehr bekommen, werde er jetzt „alle Schlupflöcher verschließen“.

 Die Tierrechtsorganisation „Peta“ hat für die Ergreifung des Tierquälers eine Belohnung ausgesetzt. Die Polizei sucht in beiden Fällen nach Zeugen. Wer am Sonntagabend etwas bemerkt hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer (05721) 40040 im Kommissariat Stadthagen zu melden. bab

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