Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Nordsehl Grober Zeitplan für Umbau steht
Schaumburg Niedernwöhren Nordsehl Grober Zeitplan für Umbau steht
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:43 22.01.2018
Rolf Wöbbeking (links) und Ingo Brauns stellen das Konzept vor. Die noch im Plan aufgeführten Technikräume sollen in den Keller weichen, um mehr Platz für die Duschen zu bieten. Quelle: kil
NORDSEHL.

Die Bauvoranfrage sei genehmigt und Fragen bezüglich Brandschutz und Grundstücksgrenzen seien geklärt. Der nächste Schritt: Der Vorstand werde mit Architekten und Baufachfirmen die letzten Feinheiten klären, um den finalen Bauantrag zu stellen. Wöbbeking rechnet mit einer Bauzeit von insgesamt sieben Monaten. Die Schließzeit soll maximal drei Monate betragen. Sollte es mit einem Baustart im Sommer klappen, würde die „kritische Phase“ in die Winterzeit fallen, in der ohnehin weniger Betrieb herrsche.

So soll die neue Badewonne aussehen

Das Konzept für den Um- und Anbau der Badewonne habe sich in den vergangenen Monaten noch entscheidend geändert, erklärte Ingo Brauns vom Vorstand. Die Sorge des Vorstandes, dass der Anbau für Umkleiden und Duschen eventuell zu klein sei, kann vermutlich ausgeräumt werden. Denn die ursprünglich im Anbau geplanten Technik-Räume – unter anderem für die Filteranlage – werden voraussichtlich in den alten Keller wandern. Dann stünde der komplette Neubau für Umkleiden und Duschen zur Verfügung. Wöbbeking: „So könnten wir angenehm größer werden.“ Die Öl-Heizung bleibe vorerst wie und wo sie ist – im alten Gebäude. Derzeit seien die Öl-Preise relativ günstig, meint Brauns. Langfristig sei es aber das Ziel, eine „ökologischere Lösung“ zu finden.

„Wir sind voll ausgelastet"

Zum aktuellen Badbetrieb berichtete Wöbbeking: „Wir sind fast wieder voll ausgelastet.“ Etwa 20 Kurse liefen derzeit im Hallenbad – „und ich mache mir keine Sorgen, dass es 2018 so weitergeht“.

Einen Neustart hat auch der Klönschnack erfahren. Nach 100 geselligen Nachmittagen habe Hanna Mensching-Buhr den Staffelstab an Dagmar Kretschmer weitergegeben. Das erste Mal sei gut verlaufen, erzählte Kretschmer. kil

Keine Hierarchien mehr

Die 45 anwesenden Mitglieder des Badewonnen-Vereins haben einen neuen Teamvorstand gewählt, bei dem es keine Hierarchien mehr gibt. „Alle sind gleichberechtigt und gleich verantwortlich“, erklärte Rolf Wöbbeking, der bislang Sprecher des Vorstandes war. Im Teamvorstand sind neben Wöbbeking noch Dagmar Kretschmer, Ute Held und Hans Herbst. Alle wurden einstimmig gewählt. Ein neuer Sprecher muss noch gewählt werden. Ingo Brauns, der stark an der Konzeptplanung beteiligt war, scheidet aus beruflichen Gründen aus. „Die konzeptionelle Arbeit nähert sich sowieso dem Ende“, sagt er. Die Projektkoordination übernimmt ab sofort die Bauingenieurin Carla Eickmann, die damals auch in der Bürgerinitiative zum Badewonnen-Erhalt aktiv war. Sie ist nicht im Vorstand. kil