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Hof an der Holpe feiert Eröffnung

Nordsehl Hof an der Holpe feiert Eröffnung

Die Eröffnung des „Hofes an der Holpe“ der Paritätischen Lebenshilfe Schaumburg-Weserbergland (PLSW) ist ein voller Erfolg gewesen. Zahlreiche Besucher wollten sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, bei den Feierlichkeiten an der Landstraße in Nordsehl dabei zu sein und das Areal zu besichtigen.

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Die Besucher erhalten Einblicke in das neue Atelier.

Quelle: js

Nordsehl. Dabei gab es viel zu entdecken: Nicht nur der kleinstbäuerliche Betrieb wurde vorgestellt, auch das Atelier „form.Art“ wurde eingeweiht sowie eine sanierte Wohnung im Hofbereich präsentiert. Dort können bis zu vier Personen, etwa mit psychischer Behinderung, die auf Unterstützung angewiesen sind, in einer Wohngemeinschaft leben. Nach den Worten von PLSW-Geschäftsführer Bernd Hermeling sei aber auch eine Vermietung der 180-Quadratmeter-Wohnung an eine Familie denkbar.

Möglicherweise können die zukünftigen Bewohner der Wohneinheit gleich in der neuen Außenstelle der Lothar-Wittko-Werkstadt Stadthagen arbeiten. „Wir wollen hier besondere Tätigkeiten ausführen, die auch aufs Land passen“, erklärt Hermeling. Dazu gehören etwa der Obst- und Gemüseanbau, die Scheitholzverarbeitung und das Halten von Tieren. Insgesamt 27 Mitarbeiter, davon drei Gruppenleiter der PLSW, sollen auf dem Hof arbeiten. Nach erfolgreicher Abnahme der zuständigen Stellen soll die Farm voraussichtlich Mitte Oktober in Betrieb genommen werden.

Nach Feierabend hätten die Beschäftigten dann Gelegenheit, im Atelier „form.Art“ ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. „Wir möchten Begegnung und Inklusion anregen“, sagt Leiterin Petra Richter. Das Atelier solle „Mut machen, miteinander zu gestalten“. Deswegen sind alle Kurse und Workshops so aufgebaut, dass jeder – egal ob mit oder ohne Beeinträchtigung – daran teilnehmen kann. „Kreatives Gestalten mit Kürbissen“ und das „Arbeiten mit Stahl“ stehen unter anderem im Kursprogramm.

Insgesamt etwa eine Million Euro hat die PLSW nach Angaben von Hermeling für die Umbaumaßnahmen, die im Herbst 2014 begonnen hatten, ausgegeben. Unterstützt wurde das Vorhaben mit einer Fördersumme in Höhe von 110.000 Euro von der Aktion Mensch. js

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