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„Hurra, wir sind noch da“

Kindergarten kämpft um Kinder „Hurra, wir sind noch da“

Es ist der erste Kindergarten in der Samtgemeinde Niedernwöhren gewesen, der das Modell des Spielkreises ablöste: Der Evangelische Johannes-Kindergarten Nordsehl feiert am 1. März sein 20-jähriges Bestehen. „Hurra, wir sind noch da“, sagt Kiga-Leiterin Monika Aug. Dass die Einrichtung bis heute besteht, sei nicht selbstverständlich. Seit mehr als zehn Jahren kämpft der Kindergarten um den Erhalt der Gruppen.

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20 Jahre Kindergarten Nordsehl: Zum Geburtstag bekommen die Kinder ein buntes Schild für ihre Eingangstür.

Quelle: kil

Nordsehl. Gestartet war der Kiga 1995 mit 75 Kindern, aufgeteilt auf drei Gruppen. Damals kamen noch Mädchen und Jungen aus der ganzen Samtgemeinde, erinnert sich Aug. Und da es der erste Kindergarten war, ließ sich die Samtgemeinde die Ausstattung der Einrichtung auch einiges kosten. „Davon profitieren wir heute noch“, sagt Aug, denn das Gebäude sei noch immer in einem tollen Zustand.
Nach und nach wurden dann auch aus den Spielkreisen der anderen Kommunen Kindergärten – und Nordsehl als eine der kleinsten Gemeinden, musste plötzlich um die Jüngsten werben. „Einmal haben wir sogar Plakate im Krankenhaus aufgehängt“, erzählt Aug.
Vor zehn Jahren musste dann trotzdem eine Gruppe geschlossen werden. Dem Bedarf an Ganztagsbetreuung ist man seit 2014 nachgekommen. im 20. Jahr besuchen die Einrichtung nun 24 Kinder, zudem gibt es eine Krippengruppe mit elf Kids.
Das soll gefeiert werden und zwar am Sonntag, 1. März, um 10 Uhr mit einem Familiengottesdienst in der Pollhäger Kirche, kündigt Pastor Uwe Herde an. Die Gestaltung übernimmt das Kiga-Team, Musik macht die Band „aufLeben“. Das Motto lautet „Wachsen wie ein Baum“ – mit 20 Jahren ist ein Baum doch schon „ganz stattlich“, meint Herde.
Die Kinder sollen dann bei einem Sommerfest am 27. Juni voll auf ihre Kosten kommen. Für diesen Tag ist ein buntes Programm mit vielen Aktionen für die Jüngsten geplant. kil

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