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Kein Bargeld für die Badewonne

Nordsehl Kein Bargeld für die Badewonne

Sollte die Samtgemeinde tatsächlich eine GmbH zur Badewonne gründen, kann sich die Gemeinde Nordsehl vorstellen, diese mit Sachleistungen zu unterstützen.

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Quelle: SN

Nordsehl. Statt einem einmaligen Zuschuss hat der Rat beschlossen, Ausgleichsflächen und Parkplätze anzubieten, sollte es zu einer Erweiterung des Hallenbades kommen. Das hat der Gemeinderat in seiner öffentlichen Sitzung beschlossen.

 Wie berichtet, möchte die Samtgemeinde Niedernwöhren die Badewonne erhalten und erfolgreich weiterführen. Nach monatelangen Diskussionen ist die Idee entstanden, eine GmbH bestehend aus mehreren Gesellschaftern zu gründen. Alle Mitgliedsgemeinden wurden in den vergangenen Monaten gebeten, über eine finanzielle Beteiligung zu beraten und Stellung zu beziehen.

 Fast alle Nordsehler Ratsmitglieder stimmten für die Einbringung von Sachleistungen. Einzige Enthaltung kam von Friedrich Eickmann (Grüne). Er äußerte Zweifel daran, dass das Angebot von Sachleistungen ausreichend Signalwirkung hätte, um nach außen zu zeigen, dass die Gemeinde sich auch wirklich für das Projekt Badewonne einsetzt. Er sei sich nicht so sicher. So könnte der Eindruck entstehen, Nordsehl wolle sich aus der Sache rauswinden. „Die ganzen Zickereien“ in der Badewonne-Debatte beruhten schließlich auf solchen nicht konkreten Dingen, begründete er seine Zweifel. Außerdem verfüge die Gemeinde selbst gar nicht über ausreichend Flächen und müsste diese erst aus privater Hand erwerben.

 Ähnliche Zweifel bezüglich der Signalwirkung habe auch Dietmar Böse (SPD) anfangs gehabt, gab er zu. Nun sei er aber der Meinung, dass das Angebot der Sachleistungen die finanzielle Stabilität der GmbH zu einem nicht unerheblichen Anteil erhöhen würde, sagte er und sprach von einem fünfstelligen Betrag. Und da die GmbH eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Samtgemeinde wäre, würden die Mitgliedsgemeinden langfristig sowieso durch die Samtgemeindeumlage an den Kosten beteiligt werden.

 Positiv äußerten sich auch Bürgermeisterin Hanna Mensching-Buhr (CDU), die das Angebot für eine angemessene Beteiligung hält, und Ratsherr Adolf Deterding, CDU-Fraktionssprecher, der überzeugt ist, dass die Gemeinde auf diese Weise ein deutliches Zeichen für das Projekt setze.kil

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