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Nordsehl will „Wonne“ übernehmen

Nordsehl / Ortsrat Nordsehl will „Wonne“ übernehmen

Die Gemeinde Nordsehl will das Hallenbad „Badewonne“ von der Samtgemeinde Niedernwöhren übernehmen. Das hat der Gemeinderat während seiner Sitzung am gestrigen Donnerstag einstimmig beschlossen. Ob damit die Zukunft des Schwimmbades definitiv gesichert ist, steht jedoch nach wie vor offen. Voraussetzung ist, dass sowohl die nun anstehenden Vertragsverhandlungen und die Suche nach einem Investor erfolgreich sind.

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Die Gemeinde Nordsehl soll nach Ansicht der Ratsmitglieder die „Badewonne“ übernehmen.

Quelle: rg

Nordsehl. Mit Applaus reagierten die Zuhörer der Sitzung, als Bürgermeisterin Hanna Mensching-Buhr das Abstimmungsergebnis verkündete. Beratung und Beschluss des Rates konnten die Interessierten jedoch nicht verfolgen – das Gremium tagte im nicht öffentlichen Teil der Sitzung hinter verschlossenen Türen zum Thema, das mit dem Stichwort „Grundstücksangelegenheiten“ auf der Tagesordnung aufgeführt war.

„2000 Unterschriften für die Badewonne sind für uns der Auftrag, es zumindest zu versuchen, die Idee der Modernisierung umzusetzen, um das Gesundheits- und Begegnungszentrum zu erhalten“, verlas Mensching-Buhr nach der Ratsentscheidung. Durch die Rückübertragung des Hallenbades in den Besitz der Gemeinde sollen Entscheidungswege vereinfacht und Beteiligungsmöglichkeiten verbindlich abgeschlossen werden, erklärte die Christdemokratin mit Blick auf den Förderverein der „Badewonne“ als „Motor der Zukunftsplanung“, der bei Verhandlungen mit Investoren keine verbindlichen Entscheidungen habe treffen dürfen.

Nächster Schritt sei nun, mit der Samtgemeinde einen Vertrag über die Übernahme und die finanzielle Beteiligung der Samtgemeinde auszuhandeln. Dazu sei jeweils ein Mitglied aus den drei Ratsfraktionen ausgewählt worden. Erst wenn der Vertrag vorliegt, könne endgültig beschlossen werden, „ob die Übernahme glückt“, so Mensching-Buhr. Die Samtgemeinde sei bemüht, das Bad zum 1. Januar 2014 abzugeben und einen Betrag zur Weiterführung der „Badewonne“ zu zahlen.

Dass es der Gemeinde Nordsehl kaum möglich sein wird, die Sanierung des Hallenbades finanziell allein zu schultern, stellte CDU-Sprecher Adolf Deterding klar. „Wichtig ist jetzt, an Partner ranzukommen.“

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