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Ohne Gemeinnützigkeit geht’s nicht

Übernahme der Badewonne Ohne Gemeinnützigkeit geht’s nicht

Da der Betrieb der Nordsehler Badewonne für den Förderverein nach jetzigen Konditionen aufgrund der hohen Mehrwertsteuer nicht zu bezahlen wäre, strebt der Verein jetzt die Gemeinnützigkeit an.

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Um die Nordsehler Badewonne nach dem Umbau wirtschaftlich betreiben zu können, muss der Verein gemeinnützig werden.

Quelle: kil

Nordsehl. Wie der Vorstand mitteilt, hat der Förderverein die dafür nötige Satzungsänderung vor Kurzem beschlossen.

 Unter dem Namen „Badewonne Nordsehl e.V.“ wollen die Beteiligten das Hallenbad wie berichtet umbauen, sanieren und betreiben. Ob die erwünschte Gemeinnützigkeit anerkannt wird, sei noch nicht sicher, sagt Vorstandsmitglied Ute Held. Derzeit prüfe das Finanzamt die Gemeinnützigkeit und das Amtsgericht die Satzungsänderung.

 Bevor diese Frage nicht geklärt ist, können die Verträge mit der Samtgemeinde zur Übernahme des Hallenbades und der Gewährung des Kredites nicht erfolgen. Nach Angaben von Samtgemeindebürgermeister Marc Busse seien die Verträge soweit ausgearbeitet und liegen zur Unterzeichnung bereit.

 Der Förderverein rechnet damit, dass der Prozess der Anerkennung bis zum 1. Februar abgeschlossen sein wird – „und damit auch die Möglichkeit, rechtsverbindlich die Übernahmeverträge zu unterschreiben“, heißt es vom Vorstand.

 Der Bauantrag für den Anbau und die Modernisierung der Nordsehler Badewonne sei parallel in Planung, berichtet Held. Vom Vorstand heißt es: „Die vorbereitenden Arbeiten für die Sanierung laufen weiter, Angebote sind eingeholt, die Statik wird für den Antrag zur Baugenehmigung berechnet.“

 Der Badebetrieb gehe derweil weiter. Die Gesundheitskurse bildeten dabei „das Rückgrat der Nachfrage“. Aus aktuellem Anlass biete die Badewonne wöchentlich spezielle Kurse für Flüchtlinge an. „Dieses Angebot zeigt wieder einmal mehr, dass die Badewonne über ein normales Hallenbad weit hinaus geht.“ Sie sei ein „Leuchtturm für den gesellschaftlichen Zusammenhalt“ und passe sich aktuellen Entwicklungen an. Auch der beliebte Klönschnack im Bürgerhaus Nordsehl, eine Veranstaltung der Badewonne außerhalb des Wassers, soll unter den neuen Bedingungen weiter Bestand haben. kil

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Damit der Badewonnen-Verein endgültig Betreiber und Eigentümer des Nordsehler Hallenbades wird und den Zuschuss sowie den Kredit von der Samtgemeinde bekommt, müssen nur noch die Verträge unterzeichnet werden. Diese liegen bereits seit Längerem beim Notar, wie Samtgemeinde-Chef Marc Busse berichtet.

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