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Schließung zum Jahresende?

Nordsehl / Badewonne Schließung zum Jahresende?

Alle bisherigen Versuche, die Badewonne zu retten, sind gescheitert. Dem Hallenbad droht das Aus. Am nächsten Mittwoch stimmt der Samtgemeinderat über die Schließung des Bades ab. Der Samtgemeindeausschuss sprach dazu folgende Beschlussempfehlung aus: Nach der Kündigung des Fördervereins über die Betriebsführung zum 31. Dezember werde die Samtgemeinde den Betrieb ab dem 1. Januar 2015 nicht wieder aufnehmen.

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Niedernwöhren/Nordsehl. Der Samtgemeinderat trifft sich am Mittwoch, 10. Dezember, um 20 Uhr zur öffentlichen Sitzung. Beim letzten Treffen des Rates am 29. Oktober war der Vorschlag der Verwaltung, die Badewonne als Samtgemeinde-GmbH auszubauen, abgeschmettert worden.

In der offiziellen Vorlage heißt es zur aktuellen Situation: Eine Erweiterung des Hallenbades wurde von den Politikern abgelehnt, ebenso eine Sanierung als Zwei-Bad-Modell sowie eine vollständige Schließung. Und da der Förderverein an seiner Kündigung festhält, wird zum Jahreswechsel automatisch wieder die Samtgemeinde zum alleinigen Betreiber der Badewonne.

Um dieser Aufgabe gerecht werden zu können, heißt es in der Ratsvorlage, sei es erforderlich, Personal für die Bade-Aufsicht einzustellen. Das Kursgeschäft könne allerdings nicht von der Samtgemeinde fortgeführt werden. Derzeit seien sieben Aufsichtspersonen beim Förderverein als geringfügig Beschäftigte angestellt. Die Kosten dafür beliefen sich auf rund 32.000 Euro jährlich. Diese Angestellten könnten nach deren Zustimmung übernommen werden. Anderenfalls müsste die Samtgemeinde neues Personal suchen. Darüber hinaus fiele die Erstattung des Fördervereins in Höhe von 12.000 Euro weg, die derzeit in den Badegebühren enthalten ist. Insgesamt würde sich der Zuschussbedarf damit um rund 44.000 Euro erhöhen.

Da eine Umsetzung all dieser Maßnahmen aber schon zum 1. Januar 2015 erfolgen müsste und die Auswirkungen auf den Haushalt enorm wären, liegt es jetzt in der Hand des Samtgemeinderates, über eine Weiterführung des Betriebs zu entscheiden.

Der Vorsitzende des Fördervereins, Rolf Wöbbeking, hatte nach der Sitzung des Ausschusses, der oben genannte Empfehlung erarbeitet hatte, ein Statement angekündigt. Bisher sei er aber wegen des komplexen Sachverhalts noch zu keiner Stellungnahme in der Lage. kil, bab

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