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Streit ums Rauchverbot

Qualmerei gestoppt Streit ums Rauchverbot

Für dicke Luft hat bei der Jahresversammlung der Nordsehler Schützen die Abstimmung über ein Rauchverbot gesorgt. Die Mehrheit der Mitglieder hat für das Verbot im gesamten Schützenhaus gestimmt – bei jeweils drei Gegenstimmen und Enthaltungen.

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„Hurra, wir sind noch da“

Siegfried Rensmann vom Kreisschützenbund (links) und Jürgen Viehrig, Vorsitzender des SV Nordsehl (rechts), ehren Dieter Blümke für 40 Jahre im Verein. 

Quelle: pr.

Nordsehl. Der Antrag kam von Schriftführer Peter Knipping. Bislang, schildert er, hatten die Schützen es noch geduldet, dass in einem der Räume geraucht wurde. Obwohl das laut Niedersächsischem Gesetz zum Schutz vor den Gefahren des Passivrauchens schon seit August 2007 nicht mehr zulässig sei.

Dort sei festgesetzt, dass „das Rauchen in vollständig abgeschlossenen Räumen, die der Sportausübung dienen, und in den Publikumsräumen von Gaststätten, die mehr als Getränke verabreichen, verboten“ sei, heißt es im Antrag. Zu Streitigkeiten kam es bei der Versammlung, weil Mitglieder kritisierten, dass an der Abstimmung vor allem Nichtraucher teilgenommen hätten, die zu den Schießterminen selten erschienen.

Als einen weiteren ärgerlichen Punkt hat der Verein die Erhöhung der Gebühren protokolliert, die alle drei Jahre für die Überprüfung der Schießanlage durch einen Sachverständigen anfällt. Statt 136 Euro muss der Verein dafür künftig 291,60 Euro abdrücken.

Auch der SV hat seine Beitragsgebühren angehoben – von 24 auf 30 Euro im Jahr. Erfreulich waren dagegen die Mitgliederehrungen. Seit 40 Jahren sind Horst Hillmann, Dieter Blümke und Horst Gotzel im Schützenverein Nordsehl aktiv. Bei den Vorstandswahlen ergaben sich keine Veränderungen.

Horst Hillmann hat bei der Versammlung auch einen Ausblick auf das kommende Jahr gegeben. 2016 steht nämlich das 80-jährige Bestehen des Nordsehler Vereins an, das mit einem Vergleichsschießen mit anderen Vereinen gefeiert werden soll. kil

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