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Stute brutal verletzt

Nordsehl / Tierquälerei Stute brutal verletzt

Ein brutaler Tierquäler hat am Wochenende einer Stute schwere Verletzungen im Genitalbereich zugefügt – vermutlich mit einem Messer oder einem anderen scharfen Werkzeug. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

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Nordsehl. Wie der Polizeipressesprecher mitteilt, ist das Pferd außer Lebensgefahr.

Familie Runge, die Besitzer des Tieres, sind schockiert über die grausame Tat. „Wir sind völlig durch den Wind, so etwas haben wir noch nicht erlebt“, erzählt Thilo Runge, der eigentlich nur kurz aus seinem Urlaub gekommen war, um einen technischen Defekt zu beheben – und dann ereilte ihn die schlimme Nachricht. Runges Kinder kümmerten sich derweil um Haus und Hof, eine seiner Töchter entdeckte das verletzte Pferd.
Einem zweiten Pony, das mit auf der Wiese stand, ist glücklicherweise nichts passiert, erzählt Runge. Vor rund zehn Jahren hat die Familie die Pferde angeschafft, damit die Kinder den verantwortungsvollen Umgang mit den Tieren lernen. „Unsere Mädchen sind mit den Pferden groß geworden.“ Mittlerweile sind beide Vierbeiner rund 25 Jahre alt und erleben ihre „Rente“ auf dem Hof. Die verletzte Stute sei nun völlig ängstlich und verstört. Sie zittere und lasse niemanden mehr an sich heran.

Wann genau sich der Vorfall ereignet hat, ist nicht bekannt. Die Beamten der Polizeistation in Niedernwöhren wurden am Montagmorgen von den Pferdebesitzern zur Weide hinter der Nordsehler Kreuzung in Richtung Lauenhagen gerufen. Auch die Mitarbeiter vom Veterinäramt Schaumburg untersuchten das verletzte Tier. Einzelheiten zu den Verletzungen möchte die Polizei nicht bekannt geben. Zeugen, die am Wochenende im Bereich der Nordsehler Kreuzung auffällige Beobachtungen gemacht haben oder auch nur Gerüchte zu einem eventuellen Täter gehört haben, werden gebeten, sich unter (0 57 21) 4 00 40 bei der Polizei Stadthagen zu melden.

Tierquälerei an Pferden kommt besonders in Niedersachsen vermehrt vor. Immer wieder hörte man in den vergangenen Monaten von „Pferdeschlitzern“ und „Pferderippern“, die den Vierbeinern aus völlig unerklärlichen Gründen Gewalt antun.

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