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Übernimmt Gemeinde die „Badewonne“?

Nordsehl / Ratssitzung Übernimmt Gemeinde die „Badewonne“?

Übernimmt die Gemeinde Nordsehl die „Badewonne“ von der Samtgemeinde Niedernwöhren? Über diese Frage soll während der nächsten Sitzung des Gemeinderates Nordsehl am Donnerstag, 10. Oktober, ab 20 Uhr beraten und eventuell entschieden werden. Die Samtgemeinde möchte die Freizeiteinrichtung abstoßen.

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Die „Badewonne“ steht seit längerer Zeit im Zentrum von politischen Debatten in der Samtgemeinde Niedernwöhren und der Gemeinde Nordsehl.

Quelle: rg

Von Stefan Rothe. Die Samtgemeinde Niedernwöhren spricht sich nach Auskunft von Verwaltungschef Marc Busse für den Erhalt der „Badewonne“ aus. Sie sehe sich aber im Hinblick auf die anstehenden Investitionen nicht in der Lage, den Betrieb weiterhin aus eigener Kraft aufrechtzuerhalten. Daher wolle die Samtgemeinde das Hallenbad plus Grundstück zu einem symbolischen Preis veräußern. Und: Die Samtgemeinde werde nicht Gesellschafter einer neuen Betreibergesellschaft. Mit dem neuen Betreiber werde ein Vertrag geschlossen, um einen regelmäßigen Schulschwimmbetrieb zu gewährleisten.

 Die Fraktionen des Gemeinderates sind mittlerweile während einer gemeinsamen Sitzung von der Verwaltung über die Option der Übernahme informiert worden. Die SPD-Fraktion will sich auf einer Sitzung am Mittwoch über das Thema beraten, die CDU will sich am Donnerstag abstimmen. Um 19 Uhr berät der Verwaltungsausschuss, um 20 Uhr dann öffentlich der Rat.

 SPD-Fraktionschef Dietmar Böse sagte auf Anfrage, er stehe einer Übernahme durch die Gemeinde grundsätzlich positiv gegenüber und werde dafür stimmen. Nach einer Übernahme müsse freilich erst mithilfe eines Gutachters geklärt werden, in welchem Umfang Investitionen nötig sind, um das Bad wirtschaftlich zukunftsfähig zu machen. Das könnten gut zwei bis drei Millionen Euro sein. Dazu sei zumindest ein Partner erforderlich. Erst wenn alle diese Fragen geklärt seien, könne entschieden werden, ob die Gemeinde das Bad weiter betreibe oder nicht. Dass die Gemeinde schneller Beschlüsse fassen könne als die Samtgemeinde, sei aus seiner Sicht einer der Gründe für eine Übernahme. Die „Badewonne“ sei „ein infrastrukturelles Pfund“ für die Gemeinde. Ringsherum hätten sich gute Effekte eingestellt. So habe sich ein Physiotherapeut angesiedelt.

 Namens der CDU-Fraktion sagte der zweite stellvertretende Bürgermeister Wilhelm Eickenjäger auf Anfrage am Montag: „Im Vorfeld der Ratssitzung geben wir dazu leider keine Auskunft.“ Die CDU-Fraktion werde sich am Donnerstag „zwischendurch und kostensparend per Telefon“ abstimmen. Gemeindedirektorin Hanna Mensching-Buhr (CDU) war am Montag nicht erreichbar.

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