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Nordsehl Ungespritzt und selbst geerntet
Schaumburg Niedernwöhren Nordsehl Ungespritzt und selbst geerntet
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00:15 01.11.2016
Da schlägt das Herz des Apfelfreundes höher: PLSW-Geschäftsbereichsleiter Dieter Schade (links) ist begeistert von den 50 Apfelsorten aus dem Anbau von Dieter Kellermeier (Gartenbauverein Stadthagen).  Quelle: lkl
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NORDSEHL

Der Saft soll neben auf dem Hof angebauten Obst und Gemüse im Hofladen verkauft werden.

30 Anmeldungen zum Entsaften von Äpfel, Birnen und Quitten gab es bereits im Vorfeld. Für jeden Kunden wurden 20 Minuten Zeit eingeplant, sodass in regelmäßigen Abständen neues Obst angeliefert wurde. Dabei waren Mengen von 30 bis hin zu 750 Kilogramm zu verzeichnen.

„Etwa 60 Prozent eines Apfels werden zu Saft verarbeitet“, weiß Schade. Er selbst sei ein großer Fan des Mostens und versorge Freunde und Verwandte immer gerne mit Apfelsaft.

Integration und eine gute Gemeinschaft

Torsten Busse, Betriebsstättenleiter des Hofes an der Holpe, nannte einen weiteren Grund für die Durchführung der Veranstaltung: „Wir wollen die Menschen aus der Umgebung gerne auf unseren Hof holen und ihnen zeigen, was wir hier machen.“ Man wolle sich mit derartigen Angeboten in der Gemeinde integrieren und einen guten Kontakt zu den Mitbürgern herstellen, so Busse weiter.

Silvia Müller aus Probsthagen ist mit 250 Kilogramm Äpfeln nach Nordsehl gekommen. „Wir wollen unser eigenes, nicht gespritztes Obst verarbeiten“, begründet sie ihre Entscheidung. Müller hat eine eigene Streuobstwiese mit 65 Bäumen, deren Erträge sie bisher verschenkt hat.

Neben der Verarbeitung von Äpfeln konnte man sich auch über verschiede Apfelsorten informieren. Der Gartenbauverein Stadthagen hatte hierzu eine kleine Apfel-Ausstellung mit 50 verschiedenen Sorten aufgebaut.  lkl

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