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Ungespritzt und selbst geerntet

Apfelsaft aus eigenem Anbau Ungespritzt und selbst geerntet

 Großes Mosten ist am Sonnabend auf dem „Hof an der Holpe“ der Paritätischen Lebenshilfe Schaumburg-Weserbergland (PLSW) angesagt gewesen. Weil es auf dem Hof viel Fallobst gibt, wolle man es nicht verkommen, sondern zu Saft verarbeiten lassen, wie Geschäftsbereichsleiter Dieter Schade berichtete. Der Saft soll – neben auf dem Hof angebauten Obst und Gemüse – im Hofladen verkauft werden.

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Permanent wird für Nachschub gesorgt.

Quelle: Klose

Nordsehl. 30 Anmeldungen zum Entsaften von Äpfeln, Birnen und Quitten hatte es bereits im Vorfeld gegeben. Für jeden Kunden waren 20 Minuten Zeit eingeplant, sodass in regelmäßigen Abständen neues Obst angeliefert wurde. Dabei waren Mengen von 30 bis hin zu 750 Kilogramm zu verzeichnen.
„Etwa 60 Prozent eines Apfels werden zu Saft verarbeitet“, weiß Schade. Er selbst sei ein großer Fan des Mostens und versorge Freunde und Verwandte immer gerne mit Apfelsaft.
Torsten Busse, Betriebsstättenleiter des „Hofes an der Holpe“, nannte einen weiteren Grund für die Durchführung der Veranstaltung: „Wir wollen die Menschen aus der Umgebung gerne auf unseren Hof holen und ihnen zeigen, was wir hier machen.“ Man wolle sich mit derartigen Angeboten in der Gemeinde integrieren und einen guten Kontakt zu den Mitbürgern herstellen, so Busse weiter.
Silvia Müller aus Probsthagen war mit 250 Kilogramm Äpfeln nach Nordsehl gekommen. „Wir wollen unser eigenes, nicht gespritztes Obst verarbeiten“, begründete sie ihre Entscheidung. Müller hat eine eigene Streuobstwiese mit 65 Bäumen, deren Erträge sie bisher verschenkt hatte.
Man konnte aber nicht nur seine Äpfel verarbeiten lassen, es gab auch reichlich Informationen über unterschiedliche Apfelsorten. Der Gartenbauverein Stadthagen hatte dazu eine kleine Apfel-Ausstellung mit 50 verschiedenen Sorten aufgebaut.

Von Lisa Klose

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