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Verantwortung nicht tragbar

Badewonne Verantwortung nicht tragbar

Der Förderverein Badewonne hat seine Kündigung wie berichtet noch nicht zurückgezogen. Der Vorsitzende Rolf Wöbbeking teilt im Namen des Vorstandes dennoch mit: Der Verein halte „trotz schwieriger Umstände“ noch an der Zukunftsidee des Hallenbades fest.

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Nordsehl. Aber: Für eine langfristige Partnerschaft und die Zustimmung der Vereinsmitglieder brauche man „verlässliche Voraussetzungen“.

 Weiter heißt es: „Wir warten nunmehr die Vorstellung und Entscheidung des Samtgemeinderates ab, ob und in welcher Form der Badebetrieb ab 1. Januar 2015 fortgesetzt werden soll.“

 Während der Förderverein also auf den Beschluss der Politiker wartet, stimmt der Samtgemeinderat am Mittwoch über die Einstellung des Badebetriebs ab – und zwar nicht zuletzt auf der Grundlage der Kündigung vom Förderverein. Denn selbstständig könne die Samtgemeinde den Betrieb nicht stemmen.

 Wöbbeking argumentiert in seiner Stellungnahme: „Der Förderverein kann für den Betrieb im derzeitigen Zustand des Bades nicht weiterhin Verantwortung übernehmen.“ Darum habe er bereits im Mai eine vorsorgliche Kündigung ausgesprochen. Vorsorglich bedeute, dass diese nur dann gelte, wenn es weiterhin keine Klarheit oder konkrete Perspektive für die Zukunft des Bades gebe.

 „Wir haben jederzeit gegenüber der Samtgemeinde deutlich gemacht“, meint Wöbbeking, dass eine Zusammenarbeit über den 1. Januar hinaus gewünscht sei und der Verein dabei helfen wolle, das Bad zu erhalten und erfolgreich zu entwickeln. Es habe aber bis heute „keinen entsprechenden Beschluss des Samtgemeinderates gegeben“. Wöbbeking weist darauf hin, dass die Samtgemeinde zuerst grundsätzlich klären sollte, ob überhaupt und wann sie der „dringend notwendigen Zukunftsinvestition“ zustimmen will. Ohne eine Antwort auf diese „Grundfrage“ gebe es keine Zukunft für das 45 Jahre alte Bad – und das habe nichts mit der aktuellen Frage der Betriebsführung zu tun. kil

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