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18-Jähriger stirbt bei Unfall

Pollhagen: Alkohol im Spiel 18-Jähriger stirbt bei Unfall

Ein 18-jähriger Mann aus der Samtgemeinde Niedernwöhren ist in der Nacht zu Mittwoch bei einem Verkehrsunfall in Pollhagen gestorben. Nach Polizeiangaben ereignete sich das Unglück gegen Mitternacht.

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Der Unfallwagen ist völlig demoliert.

Quelle: Polizei

Pollhagen (gus, r). Der junge Mann ist demnach als Beifahrer eines 21-Jährigen auf der Landesstraße 371 in Richtung Stadthagen unterwegs gewesen. Im Kurvenbereich kurz hinter der Kanalbrücke, kam das Auto nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Sandsteinmauer eines Gehöftes. „Der Aufprall war dermaßen heftig, dass die schweren Steine der Mauer noch viele Meter weit in das Grundstück geschleudert wurden“, heißt es in einer Pressemitteilung der Beamten.

Auf eine Länge von zehn Metern wurde die Grundstückseinfriedung komplett zerstört. Nach dem Aufprall drehte sich das Unglücksfahrzeug und blieb auf der Gegenfahrbahn stehen. Anwohner, die auf den Lärm aufmerksam geworden waren, alarmierten Polizei und Rettungskräfte. Der Unfallfahrer wurde mit schweren Verletzungen ins Kreiskrankenhaus Stadthagen eingeliefert. Der Beifahrer verstarb noch an der Unfallstelle.

Dem 21-Jährigen wurde aufgrund des Verdachts auf Alkoholkonsum eine Blutprobe entnommen. Dieser Verdacht hat sich später erhärtet. Gestern Nachmittag bezeichnete Polizeipressesprecher Axel Bergmann dieser Zeitung gegenüber überhöhte Geschwindigkeit in Kombination mit Alkoholkonsum als Unfallursache. Wie schnell das Auto genau gewesen ist, konnte gestern nicht gesagt werden. Aber eines sei sicher: Erheblich schneller als die 50 Kilometer pro Stunde, die in der Pollhäger Ortslage erlaubt sind.

Es handelt sich bereits um den zweiten tödlichen Verkehrsunfall dieses Jahres im Zuständigkeitsbereich des Polizeikommissariats Stadthagen. Ende Januar war eine junge Frau bei einem Unfall auf der Bundesstraße 65 im Bereich Kobbensen ums Leben gekommen. Damit hat es binnen eines Dritteljahres im fraglichen Bereich genauso viele Verkehrstote gegeben wie im gesamten Jahr 2010.
„Das zeigt, dass Statistiken immer nur Momentaufnahmen sind“, so Bergmann. Es könne zwar sein, dass im Verlauf dieses Jahres keine tödlichen Unfälle mehr passieren. Andererseits sei aber absehbar, dass die Zahl der Verkehrstoten in 2011 gegenüber dem Vorjahr ansteigt.

Eines eint die vier Unglücke nach Angaben Bergmanns. In allen vier Fällen handelte es sich um Unfälle ohne Fremdbeteiligung, genauer: Nie war nach Kenntnis der Polizei ein zweites Fahrzeug verwickelt.

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