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40 Jahre „Trumpf“ in Pollhagen

Pollhagen / Doppelkopf-Klub 40 Jahre „Trumpf“ in Pollhagen

Vor 40 Jahren, am 9. Juni 1973, haben vier gleich gesinnte Freunde aus Pollhagen einen der heute wohl ältesten Doppelkopf-Klubs in der Region gegründet. Von den Gründungsmitgliedern ist mittlerweile nur noch Heinrich Janzen dabei.

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Ernst Wahlmann (von links), Heinrich Janzen, Heinrich Mensching, Helmut Otto, Hans Neumann und Fritz Wischhöfer pflegen ihre Freundschaft mit geselligen Kartenspiel-Runden.

Quelle: tbh

Von Tina Bonfert

Pollhagen. Er ist der Älteste im Pollhäger Doppelkopf-Klub und derjenige, der immer einen, zum Teil auch derben, Witz auf Lager hat.
Alle zwei Wochen treffen sich die Pollhäger von „Karo Neun“ – benannt nach dem höchsten Trumpf – zum gemeinsamen Kartenspiel. Die Spielerbesetzung hat im Laufe der Zeit gewechselt, aber ausgefallen ist kaum einer der fest im Terminkalender verankerten Treffen, betont der heute 90-jährige Janzen, von seinen Mitspielern auch der „Häuptling“ genannt.

Früher konnten sich die berufstätigen Männer nur abends treffen, so dauerten die Spiele auch schon mal bis in die frühen Morgenstunden. Mittlerweile sind sie alle in Rente und können die Spiele auch schon nachmittags beginnen lassen. Jeden zweiten Mittwoch sitzen Heinrich Mensching (78), Helmut Otto (79), Hans Neumann und Fritz Wischhöfer (beide 83) sowie Ernst Wahlmann – mit 75 Jahren der Jüngste in der Runde – zusammen und legen ihre Einsätze auf den Tisch. Gespielt wird zwar nur um Centbeträge, trotzdem wird das Spiel aber ernst genommen.

„Hier gelten harte, ungeschriebene Regeln“, stellt Janzen schmunzelnd klar, der als „Häuptling“ über deren Einhaltung wacht. „Heinrich und Hans sind die besten Spieler, die nehmen uns regelmäßig aus“, empört sich Wahlmann scherzhaft. Kameradschaft wird bei den Spielern großgeschrieben, daher geht es immer fair zu: „Hier wird weder geschimpft noch gemeckert“, so Mensching. Bis vor drei Jahren spielte auch Heinrich Stahlhut noch mit, zum Bedauern seiner Freunde musste er aus gesundheitlichen Gründen aus dem Doppelkopf-Klub austreten.

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