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Elterntreff soll Zukunft gestalten

Schulschließungs-Debatte Elterntreff soll Zukunft gestalten

Eltern aus der Samtgemeinde Niedernwöhren haben für morgen, Donnerstag, 20 Uhr, ein Treffen im Gemeindehaus in Pollhagen organisiert, bei dem die Schulpolitik in de Samtgemeinde Niedernwöhren das Thema sein soll. Hintergrund sind die zunächst ausgesetzten Anstrengungen von Politik und Verwaltung, einen oder zwei Grundschulstandorte zu schließen (wir berichteten).

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Geht es nach dem Willen zahlreicher Eltern, dann tobt auch nach 2014 noch das bunte Leben auf dem Meerbecker Pausenhof.

Quelle: gus

Pollhagen/Samtgemeinde Niedernwöhren (gus). „Uns ist es wichtig, Familien ein Forum zu bieten, in dem wir gemeinsam Vorschläge erarbeiten und in die Diskussion mit einbringen“, erklärt die Meerbeckerin Ute Held, die gemeinsam mit Friedrich Eickmann (Nordsehl) und Frauke Menzel (Meerbeck) zu der Veranstaltung eingeladen hat. Weitere Ansprechpartner in Pollhagen sind Carmen Kerkmann (Lauenhagen), Martin Windler (Wiedensahl), Heike Priebe (Nordsehl), Nadine Heine (Niedernwöhren), Julie Bertko (Volksdorf) und Tatjana Bungemann (Pollhagen).

Geplant ist ein steter Austausch im Anschluss an das erste Treffen. Das Ganze firmiert dann unter dem Namen „Elterntreff Samtgemeinde Niedernwöhren“. Denn der Samtgemeinderat hatte im Juni zwar geschlossen dafür votiert, die Planungen für die Schließung von Grundschulen zunächst nicht weiter zu verfolgen. Doch der am kommenden Sonntag neu zu wählende Rat soll eine Arbeitsgruppe bilden, die sich mit dem Thema erneut beschäftigt. Die Gruppe dürfte nicht vor Frühjahr 2012 ihre Aufgabe beginnen. Frühestens zum Schuljahr 2013/2014 könnte es dann zu Schließungen kommen.

Die Eltern in der Samtgemeinde wollen so lange aber nicht untätig bleiben. „Schon bald sollen zu diesem Thema Beschlüsse gefasst werden, die dann für die Zukunft unserer Kinder maßgeblich sind. Es sind die jetzigen und zukünftigen Kindergartenkinder sowie ihre Familien, die direkt von den Folgen dieser Entscheidungen betroffen sein werden“, heißt es in einem Aufruf an die Niedernwöhrener Eltern, sich an dem Forum zu beteiligen.

Und weiter: „Gemeinsam wollen wir nach Wegen suchen, um für die Zukunft unserer Kinder Weichen zu stellen, die vielfältige Perspektiven bieten. Wir finden es wichtig, unsere Ideen und unser gemeinsames Anliegen in der Samtgemeinde in Worte zu fassen und einen Dialog mit den politischen Entscheidern zu führen.“ Die Verantwortung solle nicht in Gänze an Politiker delegiert werden.

Ein Plan, der aus einer ersten Arbeitsgruppe heraus entwickelt wurde, sah vor, die Grundschulen Lauenhagen und Meerbeck binnen weniger Jahre „abzuschulen“. Die Folge wäre eine zentrale Grundschule in Niedernwöhren gewesen. Als Vorteile wurden nicht so sehr die Kosten genannt, sondern bessere pädagogische Betreuung an einer Schule mit mehr Lehrkräften.

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