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Pollhagen „Hände falten“ und „Schnabel halten“
Schaumburg Niedernwöhren Pollhagen „Hände falten“ und „Schnabel halten“
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15:58 18.04.2011
Besuch aus Pollhagen im Heimser Museum. © pr.
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Pollhagen (gus, r). Die Ausstellungsleiterin, Marianne Reinking-Plaggemeier, erzählte bei dem kindgerechten Rundgang kuriose Geschichten. Altes Spielzeug, die Schuhmacher-Werkstatt, der Krämerladen, die Hausschlachterei und vor allem die alte Dorfschule hatten es den Kindern angetan.

Die jungen Gäste staunten nicht schlecht: In Sütterlin-Schrift stand dort an der Tafel „Hände falten“, „Schnabel halten“ und „Ohren spitzen“. So hatten die Kinder des „6er-Clubs“, die im Sommer in die Grundschule Wechseln ihre neue Wirkungsstätte bei ihren Stippvisiten in Lauenhagen nicht erlebt. Aber vielleicht hat die Lektion im Heimatmuseum ja dazu beigetragen, dass die künftigen Grundschüler aus Lauenhagen mucksmäuschenstill im Unterricht sitzen?

Am Schluss waren sich die Besucher einig: Viel zu schnell war die Besichtigung zu Ende. Als Dankeschön sangen sie für die Museumsleiterin, die in Stadthagen auch als Nachtwächterin bekannt ist, das plattdeutsche Lied vom „Hänschen satt an Schossstein“. Die Reise nach Heimsen schloss die Gruppe auf dem nahen Spielplatz mit einem leckeren Picknick ab.

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