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In Pollhagen fehlen Flächen

Betreutes Wohnen In Pollhagen fehlen Flächen

Wegen des zunehmenden Bedarfs an neuen Wohnformen und Betreuungsmöglichkeiten hat die Pollhäger SPD-Fraktion einen Antrag gestellt, Flächen zu ermitteln, auf denen betreutes Wohnen möglich wäre. Der Bauausschuss des Gemeinderates hat sich bei seiner Sitzung mit dem Thema befasst.

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Quelle: pr.

POLLHAGEN. Gemeindeeigene Flächen, auf denen sich eine solche Wohnform verwirklichen ließe, gibt es nicht, war aus dem Gremium zu erfahren. Private Immobilienbesitzer mit ausreichendem Gelände seien zudem nicht bereit, Grund und Boden zu veräußern. „Die einzige Fläche ist der alte Sportplatz“, sagte Ausschussvorsitzender Jürgen Zimmer (SPD) bei der Sitzung. „Das ist wahrscheinlich zu klein“, beurteilte Heinrich Möller-Lindenberg (CDU) das Gelände, das dem Landkreis gehöre. „Ansonsten ist mir kein anderes Grundstück aufgefallen“, sagte Zimmer beim Anblick des Pollhäger Lageplans, der dem Ausschuss als Entscheidungshilfe vorlag.

Infrastrukturlage entscheidend

„Es ist schon arg begrenzt, was wir zur Verfügung haben“, räumte Gemeindedirektor Marc Busse ein. Er gab außerdem zu bedenken, dass infrage kommende Investoren auch nach Infrastrukturlage entschieden, denn die Gemeinde will nicht selbst als Investor fungieren. Es gebe relativ viele Anfragen in dieser Hinsicht bei der Kreiswohnungsbaugesellschaft. Der Ort, in dem sich die Gesellschaft engagiere, müsse nach deren Auskunft „schon infrastrukturell etwas bieten“, sagte Busse. Er schlug vor, samtgemeindeweit nach Möglichkeiten zu suchen. „5000 Quadratmeter müsste das Grundstück schon haben“ glaubt Busse, „von daher fallen schon viele Grundstücke weg.“
Der Ausschuss fasste auch ins Auge, durch Bauleitplanung neue Flächen als Baugebiet auszuweisen, doch wisse auch dabei niemand, ob die Eigentümer bereit wären, die Flächen herzugeben. Die Mitglieder einigten sich, zunächst Grundbesitzer in Pollhagen nach ihrer Bereitschaft zu fragen. bab

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