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Pollhäger präsentiert Erstlingswerk

Sören Schwedowski schreibt „Kriegerseelen" Pollhäger präsentiert Erstlingswerk

Sören Schwedowskis Herz schlägt für spannende, phantasievolle Geschichten. Und das hat ihn angetrieben, selbst eine zu Papier zu bringen. Daraus ist der 410 Seiten umfassender Roman „Kriegerseelen“ geworden.

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Sören Schwedowski hat seinen ersten Roman veröffentlicht. 

Quelle: bab

Pollhagen. Von Haus aus ist der 24-jährige Pollhäger Sören Schwedowski eigentlich Heilerziehungspfleger. Diesen Beruf, den er nach seinem Realschulabschluss und einem Freiwilligen Sozialen Jahr erlernte, hat er aber an den Nagel gehängt und arbeitet jetzt bei einer Aalräucherei in Steinhude.

Die Geschichte spielt in einer fiktiven, mittelalterlichen Welt. „Aber ohne Magie, Elfen oder Zwerge“, sagt Schwedowski, der in der Nachbetrachtung den Roman schon als „schlachtenlastig“ bezeichnet. „Aber ich dachte, ich muss an der Stelle anfangen, wo es gleich zur Sache geht“, begründet der Pollhäger, dass die Leser gleich auf der zweiten Seite mit einer blutigen Auseinandersetzung konfrontiert werden. Dass in Schwedowskis Geschichte ohnehin Krieg herrscht, lässt schon der Titel „Kriegerseelen“ vermuten.

 Von seinen Eltern und älteren Kollegen habe er deshalb auch die Kritik geerntet, dass der Roman „zu brutal“ sei. Von jungen Leuten bekomme er die Rückmeldung: „Das muss so, das ist authentisch.“

 „Es ist einfacher, Kampfszenen zu beschrieben als einen komplexen Dialog“, hat der 24-Jährige festgestellt. Die Handlungsstränge hätten sich dann einfach dementsprechend entwickelt. Orientiert hat sich der junge Autor an Büchern, die ihn selbst begeistert haben. „Die Figuren haben sich beim Schreiben entwickelt“, erzählt er. „Es sind einige Stereotype dabei.“ Rund ein Jahr hat Schwedowski an seinem Manuskript gearbeitet, bis die Handlungsstränge sich zu einem großen Ganzen zusammenfügten.

 Dann machte er sich auf die Suche nach einem Verlag. Zehn bis 15 habe er angeschrieben. „Sie dürfen uns das zuschicken, aber nicht erwarten, dass wir reagieren“, habe er von den meisten Verlagen gehört. Außerdem sollte er das Manuskript „voll lektoriert“ – also ohne Rechtschreib- und Grammatikfehler einsenden. Schließlich ist der Pollhäger auf den Noel-Verlag gestoßen, der sich auf neue Autoren spezialisiert hat. „Das war die erste positive Rückmeldung.“

 Den Druck des Buches musste Schwedowski allerdings mit einem gewissen Betrag mitfinanzieren. Jetzt beobachtet er bei den Internet-Händlern die Entwicklung. Daran, wie viele Exemplare noch vorrätig sind, kann er den Verkauf ablesen. Verkaufszahlen sind allerdings kein Gradmesser für Erfolg. „Der Erfolg ist vielmehr, dass ich es zu Ende geschrieben habe“, meint der 24-Jährige. Und: „Ich schreibe weiter.“

 Das Buch „Kriegerseelen“ hat 410 Seiten, ist im Noel-Verlag erschienen und kostet 18,90 Euro. bab

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