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160 Flüchtlinge in Niedernwöhren erwartet

Gemeinden wollen zusammenarbeiten 160 Flüchtlinge in Niedernwöhren erwartet

Die Suche nach Wohnraum für Flüchtlinge läuft auch in der Samtgemeinde Niedernwöhren auf Hochtouren. Als erste Ansprechpartnerin hat die Samtgemeinde die Verwaltungsmitarbeiterin Ann-Kathrin Meier bestimmt.

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Vertreter aus Politik und Verwaltung arbeiten zusammen: Friedrich Möller (von links), Sabine Druschke, Thomas Bachmann, Ann-Kathrin Meier, Marc Busse, Siegbert Krickhahn und Nathan Adam.

Quelle: pr.

Samtgemeinde Niedernwöhren. Sie ist ab sofort für die Bürger der sechs Mitgliedsgemeinden unter der Telefonnummer (05721) 970625 oder per E-Mail an meier@sg-niedernwoehren.de zu erreichen.

 In einer Bürgermeisterrunde zum Thema Flüchtlinge sind sich nach Angaben der Verwaltung alle Gemeindevertreter einig gewesen, die Herausforderung gemeinsam anzunehmen. So lautete der Tenor: „Wir Bürgermeister nehmen die Ängste und Sorgen unserer Einwohnerinnen und Einwohner sehr ernst und stehen für Gespräche jederzeit zur Verfügung.“

 Wie Samtgemeindebürgermeister Marc Busse in einer Pressemitteilung erläutert, rechnet die Samtgemeinde bis Ende Januar mit rund 160 Flüchtlingen, die in den Kommunen untergebracht werden müssen. Die Verwaltung sei ermächtigt worden, neben der Anmietung im Einzelfall dafür auch Häuser anzukaufen. „Allerdings darf der Sanierungsaufwand nicht zu groß sein“, betont Busse.

 An erste Interessenten sei die Verwaltung bereits herangetreten. „Wichtig ist, dass wir die Flüchtlinge einigermaßen gleichmäßig auf die Mitgliedsgemeinden verteilen.“ Das Prinzip der dezentralen Unterbringung habe sich schließlich bewährt. „Es erleichtert nicht nur die Integration, es mindert mögliche Konflikte.“

 Auch die Kirche habe mittlerweile die Bereitschaft signalisiert, bei der Betreuung der Flüchtlinge zu helfen, heißt es von der Samtgemeinde. Darüber hinaus gebe es von privater Seite schon einige Angebote, die Flüchtlinge in der deutschen Sprache zu unterrichten. Für weitere Fragen und Ideen stehen auch die Bürgermeister und Gemeindedirektoren der Mitgliedsgemeinden zur Verfügung. kil

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