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Ärger um Trassen und Energiepolitik

Bundestagsmitglied Katja Keul in Nordsehl Ärger um Trassen und Energiepolitik

Ein besonderer Gast hat am gestrigen Sonntagnachmittag Nordsehl einen Besuch abgestattet. Mit Katja Keul, Bundestagsabgeordnete der Grünen, war eine prominente Politikerin auf Stippvisite in der Gemeinde.

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Katja Keul (Dritte von links) stellt sich den Fragen der Zuhörer.

Quelle: ano

NORDSEHL. . In dem hinter der Badewonne befindlichen Zelt erläuterte die 46-Jährige im Gespräch mit der Grünen-Fraktion der Samtgemeinde Niedernwöhren, aber auch mit Vertretern anderer Parteien den Einfluss der Bundespolitik auf die Kommunen. Etwa 20 Zuhörer waren gekommen, um Keul Fragen zu stellen. Thematisch ging es bei der Zusammenkunft unter anderem um die Nutzung bestehender und neu zu planender Bahntrassen, um die Situation der Kindergärten in der Samtgemeinde sowie um den Ausbau von erneuerbaren Energien.
Vonseiten der Zuhörer wurde Unverständnis darüber geäußert, dass neue Trassen geplant worden seien, anstatt alte wieder zu nutzen. Forderungen wurden laut, dass Personen, die von derartigen Einschnitten betroffen seien, ordnungsgemäß entschädigt werden müssten. Keul bemängelte an dieser Stelle die manchmal fehlende Nachvollziehbarkeit bei jenen Verfahren und erklärte: „Es muss unser Ziel sein, diese Vorgänge transparent zu gestalten.“
Überhaupt nicht einverstanden zeigte sich Keul mit der Entscheidung der Großen Koalition zum Erneuerbaren-Energien-Gesetz: „Durch diesen Beschluss, der unmittelbar vor der parlamentarischen Sommerpause stattfand, haben die beiden Regierungsparteien den Ausbau erneuerbarer Energien gestoppt gebremst und gedeckelt.“ Die Entscheidung sei auch wegen der Einflussnahme der großen Energiekonzerne erfolgt, hieß es aus dem Publikum. ano

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