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Anbau für mehr Krippenplätze

Samtgemeinde Niedernwöhren Anbau für mehr Krippenplätze

Um den Bedarf an Krippenplätzen zu erfüllen, will die Samtgemeinde eine bestehende Einrichtung baulich erweitern.

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Quelle: Symbolfoto

Samtgemeinde Niedernwöhren. Als Standort schlägt die Verwaltung die PLSW-Kita „Abenteuerland“ in Niedernwöhren oder den Nordsehler Kindergarten vor. Der Schulausschuss hat diesem Vorhaben grundsätzlich zugestimmt. Details sollen in der zuständigen Projektgruppe besprochen werden.

Beide Standorte haben nach Angaben von Sebastian Kühn ihre Vorteile. Das Gebäude in Nordsehl befinde sich im Eigentum der Samtgemeinde. Der Standort biete sich außerdem an, weil viele Eltern auf dem Weg zur Arbeit nach Stadthagen durch Nordsehl fuhren.

Interessant am „Abenteuerland“: Der Träger, die PLSW, habe sich bereit erklärt, selbst in eine Erweiterung zu investieren. Zudem kämen die meisten Kinder aus Niedernwöhren und Meerbeck, so Kühn.

Im Gespräch sei auch der Kiga „Alte Schule“ in Niedernwöhren gewesen. Dieser komme aber aus baurechtlichen Gründen nicht infrage.

Zum Zeitplan der Erweiterung sagte die Ausschussvorsitzende Sabine Druschke: Wenn möglich, soll das Vorhaben nach den Sommerferien umgesetzt werden. Sollte das nicht funktionieren, stünden in der Samtgemeinde noch vier Tagesmütter bereit, um die fehlenden Krippenplätze aufzufangen.

Nach der Diskussion warf Kühn noch schnell ein: „Es ist doch jedem klar, dass wir hier nicht über 100.000 Euro reden?“ Laut Sitzungsvorlage sind pro Quadratmeter 2000 Euro angesetzt.

Darüber hinaus standen im Schulausschuss Anträge von Kindergärten und Schulen auf der Tagesordnung.

Der Kiga Lauenhagen hatte beantragt, die Öffnungszeiten auf 14 Uhr zu verlängern. Dafür müssten räumliche Veränderungen geschaffen werden. Leiterin Sylvia Frödrich zufolge bräuchten neun Kinder diese Betreuungszeit. Der Antrag wurde abgelehnt. Der finanzielle Aufwand sei zu groß, so der Tenor. Es gebe bereits drei Einrichtungen in der Samtgemeinde mit einer Betreuungszeit bis 14 Uhr.

Der Kiga Nordsehl soll ein Außenspielgerät für die neu geschaffene Krippengruppe bekommen, die mit 15 Kindern ausgelastet ist.

Der Nordsehler und der Meerbecker Kiga haben um eine Haushaltshilfe gebeten. Das sei nicht im Kita-Gesetz vorgesehen, erklärte Druschke. Der Ausschuss stimmte aber dafür, sofern die Träger bereit seien, die Kosten zu tragen.

Die Einstellung einer Berufspraktikantin (Freiwilligendienst) hat der Nordsehler Kiga beantragt. Die Stelle mit maximal 20 Stunden wird bis September befristet, so der Beschluss.

Für einen Zaun hinter der Lauenhäger Grundschule sollen bis zu 13000 Euro in den Haushalt gestellt werden, damit die Schule dort den naturnahen Garten für die Schüler wieder aufleben lassen kann.

Jeweils ein Smartboard (elektronische Tafel) sollen die Schulstandorte Meerbeck und Niedernwöhren für je 6000 Euro bekommen. kil

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